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Ethisches und Philosophisches

Richtungsweisende Texte zu bioethischen Fragen

Hier finden Sie eine Auswahl an Texten zu diversen bioethischen Themen, die wir wegen ihres richtungsweisenden Charakters, unabhängig von ihrer Richtung, für besonders lesenswert halten. Diese Rubrik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie befindet sich noch im Aufbau und wird weiter ergänzt.

Da eine Sortierung nach Themen schwierig ist, wurde eine chronologische Auflistung vorgenommen, um einen Überblick über die Entwicklung in den bioethischen Debatten zu geben.

Wenn Sie empfehlenswerte Texte kennen, die Ihrer Meinung nach hier nicht fehlen sollten oder falls Sie sonstige Anregungen zu dieser Rubrik haben, sind wir für Ihre Mitteilung dankbar.

E-Mail: webmaster@kritischebioethik.de

 

Ethisches und Philosophisches zu Themen der Bioethik

Anzahl: 53 Texte, Stand: 04.01.04

PDF Politische Kontrolle von Forschung?
Für wen forscht die Psychiatrie?
Von Jobst Paul
20 Seiten, Symposium in Berlin, 21.2.1996 Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Regeln für den Menschenpark - Ein Antwortschreiben zum Brief über den Humanismus
Von Peter Sloterdijk
Vortrag beim internationalen Symposion Jenseits des Seins/Exodus from Being, Philosophie nach Heidegger im Rahmen der Schloss Elmau Symposien zur Philosophie am Ende des Jahrhunderts
16.-20. Juli 1999 auf Schloss Elmau/Obb.
Anmerkung: Diese umstrittene Rede löste eine langanhaltende, ungeahnte Debatte zur Bioethik aus.

Auch als lesbareres PDF-Dokument hier unter anderer Adresse.

PDF Woran festzuhalten ist
Ein Diskussionspapier zur Bioethik-Debatte
Von Jobst Paul
21 Seiten, September 1999. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

PDF Wissenschaft und Politik in Europa - eine Schlachtordnung?
Von Jobst Paul
6 Seiten, Referat Bioethik-Forum Stuttgart 26.11.99. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

PDF Ist Biologie noch eine Wissenschaft vom Lebendigen?
Von Paolo Bavastro
Schriftliche Ausarbeitung eines Vortrages, der an der Universität Witten/Herdecke am 26.11.99 gehalten wurde. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Das Innerste ist unantastbar
In der aktuellen Debatte um ein Fortpflanzungsmedizingesetz forderte Andreas Sentker vergangene Woche die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. Spricht die Ethik dagegen? Eine Erwiderung
von Robert Leicht
Die Zeit 23/2000 vom 31.05.2000

Leben mit der Tripelmoral
Das mühevolle Ringen um Verstehen: Ein Bericht vom Symposium zur Fortpflanzungsmedizin im Mai 2000
von Hans Schuh
Die Zeit 23/2000 vom 31.05.2000

Gerhard Schröder: Der neue Mensch
Beitrag zur Gentechnik von Bundeskanzler Gerhard Schröder für die Wochenzeitung "Die Woche"
Regierung Online 20.12.2000
Anmerkung: Dieser Artikel löste heftige Diskussionen über den biopolitischen Kurs aus.

Gezeugt, nicht gemacht
Wann ist der Mensch ein Mensch? Das britische Parlament hat den Verbrauch von Embryonen erlaubt, und Kulturminister Julian Nida-Rümelin verteidigt diese Genehmigung. Sie ist aber ein Anschlag auf die Menschenwürde
Von Robert Spaemann
DIE ZEIT 04/2001

Der schmale Grat der Demut
Menschenwürde, Selbstachtung: Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Von Christoph Türcke
Für kleine und große Mogeleien, vom Schummeln beim Spiel bis zum Frisieren eines Kontostands oder Wahlergebnisses, hat das Französische einen unnachahmlich charmanten Ausdruck: corriger la fortune. Seine wörtliche Übersetzung - "das Schicksal korrigieren" - liefert aber noch viel mehr: eine unübertrefflich prägnante Formel für Kultur.
DIE ZEIT 07/2001

Der Mensch: sein eigener Schöpfer?
Wort der Deutschen Bischofskonferenz zu Fragen von Gentechnik und Biomedizin
vom 08.03.01

Die Notwendigkeit der Abwägung stellt sich immer wieder neu: Interview des Bundeskanzlers mit der FAZ zur Bioethik
Ein Interview der FAZ mit dem Bundeskanzler über die Biopolitik und die Aufgaben des am 2. Mai einberufenen Nationalen Ethikrates.
Regierung Online, 03.05.2001

PDF Text der Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
7 Seiten vom 03.05.01

dazugehörig:

PDF Naturwissenschaftlicher, Juristischer, Ethischer Hintergrund zu den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
60 Seiten vom 03.05.01

Stellungnahme des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, zu den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
PRESSEMITTEILUNG DBK 03.05.01

PDF Wird alles gut? - Für einen Fortschritt nach menschlichem Maß
Berliner Rede vom 18.05.2001 in der Staatsbibliothek zu Berlin von Bundespräsident Johannes Rau

PDF Erklärung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn zur Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen
Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn hat am 18. Juli 2001 eine Erklärung verabschiedet, in der sie zur Forschung mit menschlichen Stammzellen Stellung nimmt. Die Erklärung im Wortlaut.
3 Seiten, 18. 06.01

Freiheit, Verantwortung, Menschenwürde: Warum Lebenswissenschaften mehr sind als Biologie
Ansprache des Präsidenten der Max Planck-Gesellschaft, Hubert Markl, anlässlich der 52. Ordentlichen Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Berlin, am 22. Juni 2001
Anmerkung: Contra-Rede zur Rau-Rede vom 18.05.01

Post vom Kanzler
"Ratlosigkeit, Befremden und auch Kopfschütteln" - mit diesen Worten beschreibt Gerhard Schröder seine Reaktionen auf eine in der ZEIT abgedruckten Rede Michael Naumanns. Doch dieser schweigt nicht. Ein Briefwechsel zur bioethischen Debatte
Von Gerhard Schröder und eine Antwort von Michael Naumann
DIE ZEIT 31/2001 vom 25.07.01
Anmerkung: Sehr lesenswert, da hier der Kanzler persönlich das Wort ergreift

Dazu der vom Kanzler kritistierte Artikel

Der Staat und die Heiligkeit des Lebens
Bioethik ohne Gott ist möglich. Sie muss nur die Erfahrungen der deutschen Geschichte aufnehmen
Von Michael Naumann
DIE ZEIT 26/2001
Gekürzter Abdruck einer Rede, die der Autor am 14. Juni auf dem Kirchentag in Frankfurt/Main gehalten hat.

Der "optimierte Mensch"
Über Gentechnik, Forschungsfreiheit, Menschenbild und die Zukunft der Wissenschaft
Im Gespräch: Wolfgang Frühwald Dr. phil., Dr. h.c. mult., Univ.-Professor, Universität München, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Präsident der DFG von 1992-1997
Im Mai 2001 haben die "Empfehlungen der DFG" eine vehement geführte Debatte ausgelöst, die neben der konkreten Entscheidung zur Forschung an embryonalen Stammzellen zu grundlegenden Fragen über das leitende Menschenbild führt. Hat ein neuer "Kulturkampf" über Wissenschaft und Menschenbild begonnen? Ein Gespräch mit Forschung & Lehre.
FORSCHUNG UND LEHRE 31.07.01

Biotechnologie: Der Mensch ist sein eigenes Experiment
Nach dem Humanismus: Einige Thesen, mit denen der Nationale Ethikrat für Gentechnologie Frieden schließen sollte
Von Marc Jongen
DIE ZEIT 33/2001 vom 09.08.01

Anatomie, Klonen, Menschenwürde
Einen Anspruch auf Selbstverdopplung gibt es nicht - Gastkommentar
Von Richard Schröder
Richard Schröder ist Theologe und Mitglied des Nationalen Ethikrates.
DIE WELT 11.08.01
Anmerkung: Etwas zwiespältig.

"Wir sollten nichts forcieren"
Der US-Genetiker Heiner Westphal rät den Deutschen zur Vorsicht bei der Forschung an embryonalen Stammzellen. Ein Interview.
Westphal ist heute einer der gefragtesten Berater in Sachen Gentechnik und Stammzellforschung - nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Seine Insiderkenntnisse der US-Forschungsszene schätzt auch die DFG. Dort beteiligt er sich am Schwerpunktprogramm "Embryonale und gewebespezifische Stammzellen". Kürzlich besuchte Heiner Westphal die Wissenschaftsredaktion der "Berliner Zeitung".
BERLINER ZEITUNG 29.08.01

PDF Brauchen wir noch die Würde, wenn wir die Gene entziffert haben?
Von Dr. Gerhard Stamer
13-seitiger Eröffnungsvortrag zur Tagung "Menschenleben - Menschenwürde"
Kooperationsveranstaltung des Behindertenbeauftragten des Landes Niedersachsen mit REFLEX, dem Institut für Praktische Philosophie und der Volkshochschule Hannover am 21./22.September 2001

Entgrenzte Wissenschaft: Der Irrweg von Evolutionsbiologie und Genetik zu Rassismus und Mord
Von Hubert Markl
Heidelberg Forum on the Biosciences and Society EMBL, October 31, 2001

Verzicht auf Gewalt
Embryonale Stammzellforschung - eine Gewissensfrage
Hendrik Vögler
Info3 Oktober 2001

Heilungsversprechen versus Menschenwürde
Elemente einer Kritik neuer Biotechnologien
Von Santiago Ewig
Z Med Ethik 47 (2001) 407-419

Humansimus: Im Treibsand
Der neue Mensch? Eine theologische Tagung in Ahaus fragt nach der Krise des Humanismus im Bio-Zeitalter
Von Thomas Assheuer
Für viele Biologen, Genomforscher und ihre philosophierende Eskorte ist die Gentechnik eine fröhliche Wissenschaft.
DIE ZEIT 51/2001

Genforschung und Grundgesetz
Das Recht auf Leben ist nicht bedingungslos geschützt - Kolumne
Von Roman Herzog
Der Tag, an dem grundsätzlich über die Zukunft der Stammzellenforschung in Deutschland entschieden werden muss, rückt näher. Entsprechend deutlich werden die Argumente von beiden Seiten artikuliert, vor allem die unzweifelhaft gewichtigen ethischen Argumente. Zunehmend mischen sich aber auch verfassungsrechtliche Klänge in die noch recht dissonante Melodie. Da oft von Laien vorgetragen, treffen sie allerdings nicht immer das Richtige, und so ist es vielleicht ganz nützlich, die verfassungsrechtliche Lage noch einmal ganz leidenschaftslos zu betrachten, ehe das große Feldgeschrei einsetzt.
DIE WELT 04.01.02
Anmerkung: Sehr lesenswert, wenn auch nicht im Sinne der Gegner!

"Die verbrauchende Embryonenforschung ist verfassungswidrig"
Embryonale Stammzellen als Ware zu definieren, widerspricht nach Meinung von Professor Ernst Benda allen europäischen Rechtstraditionen
BERLIN. Mehr Zeit zur Konsenssuche in der Gendebatte fordert der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Ernst Benda. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" warnte Benda davor, bioethische Themen vor Gericht zu entscheiden. Mit Ernst Benda sprach Hanno Kautz.
Ärzte Zeitung, 10.01.2002

Kulturkampf um das Ich
Wie die Gesellschaft ihre geistigen Grundlagen untergräbt
Cyrill Moog
Vor etwa 150 Jahren begann unsere Kultur das Geistige am Menschen aus den Augen zu verlieren. Seitdem entwickeln Intellektuelle aus allen Bereichen Vorstellungen über den Menschen, welche die zentrale Idee des freien und vernunftbegabten Individuums, das geistige Fundament der Gesellschaft in Frage stellen. Der folgende Beitrag konfrontiert mit diesem ungelösten Widerspruch im Kern des Sozialen.
Info3 Februar 2002

Der Mensch hat nicht Wert, der Mensch hat Würde.
von Bischof Prof. Dr. Franz Kamphaus
Rede zur Eröffnungsveranstaltung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft am 01.03.02

PDF "Überzählig" – "unzumutbar" – "Schadensfall" - wie wir die Menschenwürde zerreden
Vortrag von Maria Overdick-Gulden, Trier, April 2002

PDF Grenzfragen zwischen Wissenschaft und Ethik: Die Bedrohung der Gattung „Mensch“
Dem "Imperativ des Fortschritts" in Naturwissenschaft und Technik begegnet der Imperativ der moralischen Vernunft.
Prof. Dr. phil. Wolfgang Frühwald,
Deutsches Ärzteblatt 99, Ausgabe 19 vom 10.05.2002

PDF Der Wachkoma-Patient als Mitbürger
Lebensrecht und Lebenschutz von Menschen im Wachkoma und ihren Angehörigen in der Solidargemeinschaft.
Von Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Zieger
Mitte 2002?

Was ist Bioethik?
Zum wissenschaftlichen Selbstverständnis einer umstrittenen Disziplin
IMEW konkret, Juni 2002

Menschenwürde - eine unverzichtbare Idee
Menschenwürde als Zentralbegriff von Ethik und Recht
IMEW konkret Nr. 2, September 2002

Heilung, Freiheit, Menschenwürde
Die Bioethik-Diskussion ist nach den Ereignissen des 11. September nur vorübergehend aus dem Zentrum des Interesses verschwunden. Sie könnte jetzt einfacher und produktiver werden, wenn die Beteiligten sich darauf besinnen, was sie gemeinsam für verteidigenswert halten.
Von Gero von Randow
Gero von Randow ist Ressortleiter Wissenschaft bei der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Text eines Vortrages, den Gero von Randow am 24. Oktober 2002 zur Eröffnung der Ringvorlesung «Bioethik und Biopolitik» an der Freien Universität Berlin hielt.
NETZEITUNG.DE 27.10.02

"Therapeutisches und reproduktives Klonen lassen sich nicht trennen"
Forscher wollen das Klonen zur Zucht maßgeschneiderter Nutztiere einsetzen. Eckhard Wolf, «Vater» der Klonkuh Uschi, sprach mit der Netzeitung über die Auswirkungen auf den Menschen.
NETZEITUNG.DE 05.11.02

9. Synode der EKD - Beschluss zur Kundgebung zum Schwerpunktthema "Was ist der Mensch?"
Beschluss der 9. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD auf ihrer 7. Tagung am Timmendorfer Strand, 3.-8.11.02

Der genetische Anschlag auf die Freiheit
Gründe gegen das Klonen gibt es viele. Benötigt aber werden universal gültige
von Matthias Kamann
DIE WELT 30.12.02
Anmerkung: 10 Gründe gegen das reproduktive Klonen.

Ethische Fragen der aktuellen Biomedizin in der Sicht der Kirchen
Ulrich Eibach/Gerhard Höver: Gutachten für die AG Bioethik und Wissenschaftskommunikation am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin
2002, veröffentlicht 27.01.03
Anmerkung: Dieses Gutachten gibt einen Überblick über die Stellungnahmen der deutschsprachigen evangelischen Kirchen und der katholischen Kirche zu Fragen der Bioethik seit Mitte der 80er Jahre. Verfasser sind die beiden Bonner Theologen Ulrich Eibach (Evang.-theol. Fakultät) und Gerhard Höver (Kath.-theol. Fakultät) Der Link bietet eine Zusammenfassung des 42-seitigen Gutachtens mit Komplettfassung als Download.

Präimplantationsdiagnostik - ein fragwürdiges Verfahren
IMEW konkret Nr.3, Januar 2003

Menschen oder Rohstofflieferanten?
Nicht erst die PID, sondern schon die künstliche Befruchtung wirft Probleme auf - Debatte
von Manfred Spieker
Der siebenköpfigen Minderheit im Ethikrat des Bundeskanzlers ist zu danken, dass sie mit ihrem Votum zur Aufrechterhaltung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik (PID) die entsprechenden Empfehlungen der Enquetekommission des Deutschen Bundestages „Recht und Ethik in der modernen Medizin“ unterstützt.
DIE WELT 07.02.03

Die Empfehlungen der Enquete-Kommission des Bundestages „Recht und Ethik der modernen Medizin“ - Eine Handreichung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft
Am 20.02.03 hat der Deutsche Bundestag die zweite Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ eingesetzt. Ihre Vorgänger-Kommission hat von 2000 bis 2002 wichtige Empfehlungen zum Umgang mit ethischen und politischen Problemen der Biomedizin erarbeitet. Diese Empfehlungen liegen in drei zum Teil umfangreichen und ausführlichen Berichten vor. Um sie einem breiten Kreis zugänglich zu machen, stellt das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) eine knappe Zusammenfassung der Empfehlungen kostenlos zur Verfügung.
Anmerkung: Für all diejenigen, denen der Originalbericht zu lang ist.

PDF Die Unantastbarkeit des Lebens in einer Schönen Neuen Welt
Ein Manifest zur Biotechnologie und Menschenwürde
Verfasst und unterzeichnet von namhaften amerikanischen Bioethik-KritikerInnen, übersetzt für die InteresssenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland von A.F.

Dazu der englische Originaltext

PDF The Sanctity of Life in a Brave New World
A Manifesto on Biotechnology and Human Dignity
Verfasst und unterzeichnet von namhaften amerikanischen Bioethik-KritikerInnen

PDF Menschenwürde: „Dasein um seiner selbst willen“
Böckenförde, Prof. (em.) Dr. iur. Dr. phil. Ernst-Wolfgang
Die Anerkennung der Würde des Menschen, wie sie das Grundgesetz ausspricht, ist auch auf die ersten Anfänge des Lebens zu erstrecken.
Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 19 vom 09.05.2003, Seite A-1246

Vom Zeugen zum Erzeugen? Verfassungsrechtliche und rechtspolitische Fragen der Bioethik
Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries beim Humboldt-Forum der Humboldt-Universität zu Berlin am 29. Oktober 2003
Es gilt das gesprochene Wort!
Onlinefassung

PDF Vom Zeugen zum Erzeugen? Verfassungsrechtliche und rechtspolitische Fragen der Bioethik
Rede der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries beim Humboldt-Forum der Humboldt-Universität zu Berlin am 29. Oktober 2003
Im PDF-Format zum leichten Ausdrucken

Was den Menschen ausmacht
Leitartikel von Guido Heinen
Die für die Verfassung zuständige Ministerin hat einen historischen Schritt getan. Menschliche Embryonen außerhalb des Mutterleibes, so meint sie, besitzen nicht die grundgesetzlich garantierte Menschenwürde. Damit vollbringt die "Verfassungsministerin" der Regierung Schröder einen bemerkenswerten Kunstgriff.
DIE WELT 30.10.03

Wann beginnt menschliches Leben?
Ein Diskussionsbeitrag zur aktuellen Debatte um Stammzellenforschung und Menschenwürde
von Professor Hubert Markl
Professor Hubert Markl war von 1996 bis 2002 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
DIE WELT 01.11.03

Menschenwürde von Anfang an: Der Embryo ist ein Wer, kein Was
Debatte
von Christian Starck
Die Bundesjustizministerin hat am Mittwoch in ihrer Berliner Rede zur Bioethik gegen Präimplantationsdiagnostik und therapeutisches Klonen mit pragmatischen Argumenten Stellung bezogen. Damit hat sie im Ergebnis die Position des Ministeriums, wie sie insbesondere ihre Vorgängerin deutlich vertreten hat, bestätigt. Leider hat sie aber die verfassungsrechtliche Grundlage dessen, was sie vertreten will, in Frage gestellt.
(Professor Dr. iur. Christian Starck lehrt Öffentliches Recht an der Universität Göttingen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist der verfassungsrechtliche Status des Embryos.)
DIE WELT 01.11.03

Würdelos
Von Rainer Beckmann
Justizministerin Zypries (SPD) hat für ihren biopolitischen Vorstoß nur wenig Unterstützung erhalten und von verschiedenen Seiten Kritik geerntet. Doch es wäre fatal, die Wirkung ihrer Rede zu unterschätzen. Die Ministerin hat mit dem erkennbaren Wohlwollen des Bundeskanzlers einen Stein ins Wasser geworfen, der unweigerlich seine Kreise ziehen wird.
(Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann ist als Sachverständiger Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Ethik und Recht der modernen Medizin".)
DIE TAGSPOST Nr.131 vom 04.11.03

PDF Rede von Bundespräsident Johannes Rau beim Kongress "Differenz anerkennen - Ethik und Behinderung"
Katholische Akademie Berlin 05.12.03, 5 Seiten

PDF Der Embryo und die Würde des Menschen
Von Rainer Beckmann
aus der Neuerscheinung: Rainer Beckmann / Mechthild Löhr (Hg.):
Der Status des Embryos. Medizin - Ethik - Recht. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Würzburg 2003, S. 170 ff.
33 Seiten 2003
Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors.
 

Literatur

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