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Pressespiegel 01.-15. Dezember 2015

Anzahl: 91 Artikel (Weitere Ergänzungen folgen demnächst!), Stand 27.06.16

15. Dezember 2015

Sterbehelfer Kusch muss vorerst nicht vor Gericht
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

Sterbehelfer Kusch entgeht Verfahren
Roger Kusch, Justizsenator unter Ronald Schill, soll laut Hamburger Staatsanwaltschaft zwei Frauen in den Tod getrieben haben. Das Landgericht wies die Klage ab.
ZEIT Online 15.12.15

Nichteröffnung des Hauptverfahrens gegen Dr. S. und Dr. K. wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Totschlags im Zusammenhang mit der Tätigkeit für den Verein SterbeHilfe Deutschland e.V. (StHD)
Mit Beschluss vom 11. Dezember 2015 hat das Landgericht Hamburg, Große Strafkammer 1, die Anklage der Staatsanwaltschaft Hamburg vom 5. Mai 2014 aus tatsächlichen Gründen nicht zur Hauptverhandlung zugelassen.
PRESSEMITTEILUNG Landgericht Hamburg 15.12.15

Urteil: Sterbewilliges Paar ohne Recht auf Zugang zu tödlicher Dosis
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

Kein Zugang zu tödlicher Dosis
Das Verwaltungsgericht Köln hat mit gestern den Beteiligten zugestelltem Urteil vom 1.12.2015 die Klage eines Ehepaares auf Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Dosis Natrium-Pentobarbital zur Ausführung des gemeinschaftlichen Suizids abgewiesen.
PRESSEMITTEILUNG Verwaltungsgericht Köln 15.12.15

Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland noch immer unzureichend
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

Montgomery: Versorgungsforschung politisch anerkannt
Experten diskutieren Erwartungen und Perspektiven für das Zusammenwirken von Wissenschaft und Gesundheitspolitik
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 15.12.215

Euthanasie-Fatwa: IS-Terroristen sollen im Irak 38 behinderte Babys getötet haben
FOCUS Online 15.12.15

Zahl der Todesfälle im Jahr 2014 um 2,8 % gesunken
WIESBADEN – Im Jahr 2014 verstarben in Deutschland insgesamt 868 356 Menschen, davon 422 225 Männer und 446 131 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % gesunken. Die steigende Lebenserwartung spiegelt sich im durchschnittlichen Sterbealter wider.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 15.12.15

Krebs: In ärmeren Ländern häufiger, in reicheren Ländern seltener
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

CDU pocht auf Impfpflicht für Kinder
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

Mehr Schwangerschaftsabbrüche bei Frauen mit Verhütungsimplantaten
Aberdeen – Frauen, die zur Kontrazeption Hormonimplantate oder Dreimonatsspritzen benutzen, lassen häufiger Abtreibungen durchführen als Frauen, die zu anderen Verhütungsmethoden greifen. Dies beobachteten Forscher der University of Aberdeen.
AERZTEBLATT.DE 15.12.15

PID-Verfahren bisher relativ selten genutzt
Gesundheit/Unterrichtung
Berlin: (hib/PK) Die Nutzung der in Deutschland unter strengen gesetzlichen Auflagen erlaubten Präimplantationsdiagnostik (PID) ist bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aufgrund der im Ausland gemachten Erfahrungen war von jährlich 200 bis 300 Anträgen auf eine solche molekulargenetische Untersuchung ausgegangen worden, wie aus einer Unterrichtung (18/7020) der Bundesregierung an den Bundestag hervorgeht.
HIB Heute im Bundestag 15.12.15

Neuer Bluttest für Schwangere: Medizinisch ein Durchbruch - ethisch umstritten
Mit einem neuen Bluttest bei Schwangeren lässt sich feststellen, ob das noch ungeborene Kind genetische Defekte hat und womöglich behindert zur Welt kommt. Ein medizinischer Durchbruch, meinen Humangenetiker. Kritiker sehen darin allerdings einen großen Schritt hin zu einer Gesellschaft ohne Menschen mit angeborener Behinderung.
Von Burkhard Schäfers
DEUTSCHLANDFUNK 15.12.15


14. Dezember 2015

Angemessene medizinische Versorgung der Flüchtlinge ist möglich
AERZTEBLATT.DE 14.12.15

Weiter Streit um die Ausbildungsreform in der Pflege
Hamburg – Die Kritik am geplanten Pflegeberufsgesetz reißt nicht ab.
AERZTEBLATT.DE 14.12.15

Hormonell wirksame Substanzen
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/PK) Hormonell wirksame Substanzen sind Thema einer Kleinen Anfrage (18/6982) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die sogenannten endokrinen Disruptoren kämen in vielen Alltagsprodukten wie Spielzeug, Kleidung, Kosmetika oder auch Möbeln vor.
HIB Heute im Bundestag 14.12.15

Stoffwechselweg macht Brust-Tumore aggressiver
Forscher der Universität Würzburg haben einen Stoffwechselweg aufgeklärt, der zu bewirken scheint, dass Brust-Tumore aggressiver werden. Die Studie identifiziert zudem mögliche Angriffspunkte für neue Krebsmedikamente. Sie erscheint in Kürze in der renommierten Fachzeitschrift Cancer Cell.
Anm.: Hier geht es um Stammzellen
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Julius-Maximilians-Universität Würzburg 14.12.15


11. Dezember 2015

Bundesrat will EU-Richtlinie ändern
Gesundheit/Unterrichtung
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung will einzelne Vorschläge des Bundesrates für Änderungen am Gesetzentwurf zur Anerkennung von Berufsqualifikationen (18/6616) prüfen.
HIB Heute im Bundestag 11.12.15
Anm.: Hier geht es um Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Hebammen, Gesundheits- und Krankenpfleger oder andere Berufsangehörige mit Auswirkungen auf die Patientensicherheit.

vdek befürwortet Pflegeberufereformgesetz: Ausbildungsfinanzierung darf nicht zu einem Verschiebebahnhof werden
Berlin – „Die Ersatzkassen begrüßen, dass der Gesetzgeber dem Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenwirken und die Pflegeberufsausbildung den sich wandelnden Berufsanforderungen anpassen will“, erklärte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich der heutigen Fachanhörung zum geplanten Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) im Bundesarbeitsministerium.
PRESSEMITTEILUNG vdek - Verband der Ersatzkassen e.V. 11.12.15

Identifizierung von GKV-Versicherten
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/PK) Die Verfahren zur Feststellung der Identität von Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind nach Auffassung der Bundesregierung ausreichend.
HIB Heute im Bundestag 11.12.15

Ängste im Umgang mit HIV-Infizierten
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung will darauf hinwirken, Diskriminierungen von HIV-Infizierten zu verhindern. Die HIV/AIDS-Präventionsstrategie beruhe auf dem Abbau von Stigmatisierungen und Diskriminierungen von Menschen mit einer HIV-Infektion, heißt es in der Antwort der Regierung (18/6949) auf eine Kleine Anfrage (18/6755) der Fraktion Die Linke.
HIB Heute im Bundestag 11.12.15

Internetplattform: Gesundheits- und Telemedizinportal aus Bayern
EB
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Palliativmedizinische Behandlung von erwachsenen Krebspatienten
Clinical practice guideline: Palliative care of adult patients with cancer
Deutsches Ärzteblatt Int 2015; 112(50): 863-70; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0863
Bausewein, Claudia; Simon, Steffen T.; Pralong, Anne; Radbruch, Lukas; Nauck, Friedemann; Voltz, Raymond
Hintergrund: 2011 betrug die Mortalität durch eine Krebserkrankung in Deutschland 269,9 pro 100 000 Einwohner. Damit ist jeder vierte Todesfall auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Ein zentrales Anliegen der palliativmedizinischen Behandlung ist die bestmögliche Erhaltung der Lebensqualität der Patienten bis zum Lebensende.

E-Health-Gesetz: Wichtige Etappe erreicht
Krüger-Brand, Heike E.
Der Bundestag hat das E-Health-Gesetz mit einigen wesentlichen Änderungsanträgen verabschiedet. Am straffen, mit Sanktionen belegten Zeitplan hat der Gesetzgeber nicht gerüttelt.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Klinische Forschung: Fast eine Herkulesaufgabe
Klinkhammer, Gisela
Die Einführung der EU-Verordnung zur klinischen Prüfung und die Aufklärung von Probanden und Patienten in Phase-I-Studien – mit diesen Themen befasste sich unter anderem der Arbeitskreis medizinischer Ethikkommissionen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Medizinstudium: Klug entscheiden lernen
Kommentar Harendza, Sigrid
Die Fähigkeit, eigene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, ist eine wichtige ärztliche Eigenschaft. Schon im Studium werden klinische Denkprozesse geprägt. Ärzte sind dabei für Studierende Vorbilder – positive und negative.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Versorgungssicherheit: Sinneswandel
Krüger-Brand, Heike E.
Welchen Beitrag kann Telemedizin im Hinblick auf die Versorgung im ländlichen Raum leisten?
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Griechenland: Das kranke System
Neuber, Harald
Die Politik der EU versprach, Athen aus der Krise zu helfen. Doch im Gesundheitswesen ist die Lage schlechter denn je. Nun versorgen Ärzte Nichtversicherte kostenfrei.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Gesundheit der Deutschen: Lohn der Anstrengung
Osterloh, Falk
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15

Leitlinien: Nicht alltagstauglich?
Hibbeler, Birgit
Leitlinien sollen eigentlich Ärzten in ihrem Alltag helfen. Doch das ist nicht immer der Fall. Mitunter sind sie lang, unübersichtlich und schlecht lesbar.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(50) 11.12.15


10. Dezember 2015

Lydia Mutsch: "Kein Euthanasietourismus"
Evaluation des Gesetzes zur Sterbehilfe in Luxemburg
LUXEMBURGER WORT 10.12.15

In-vitro-Fertilisation bringt erstmals sieben Welpen
Fortschritt für Schutz gefährdeter Arten - Kampf gegen Erbkrankheiten
PRESSETEXT.COM 10.12.15

Wem gehört die größte Biotech-Entdeckung des Jahrhunderts?
Antonio Regalado
Mit dem neuen CRISPR-Cas9-Verfahren kann man das Erbgut so gezielt und einfach verändern wie nie zuvor. An der Entwicklung der Durchbruchs-Technologie waren mehrere Forscher beteiligt – einige von ihnen streiten jetzt um die Patente dafür. Es geht um Ruhm, Geld und den nächsten möglichen Nobelpreis.
TECHNOLOGY REVIEW 10.12.14


09. Dezember 2015

Gesund - ein Leben lang
Wenn wir Prävention und Versorgung verbessern wollen, müssen wir einzelne Bevölkerungsgruppen in den Blick nehmen: Kinder und Alte, Frauen und Männer, Berufstätige. Das Bundesforschungsministerium startet darum eine neue Förderung.
MITTEILUNG Bundesministerium für Bildung und Forschung 09.12.15

Schmetterling oder Vogel: Warum Mädchen in Vietnam abgetrieben werden
RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 09.12.15

„Gedächtnisverlust“ optimiert Stammzell-Produktion
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NATURE berichten Wissenschaftler der Wiener Forschungsinstitute IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) und IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie) sowie der Harvard Medical School in Boston von der Entdeckung eines lang gesuchten Faktors, der die Umwandlung von ausgereiften Zellen in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS Zellen) verhindert. Durch die Unterdrückung dieses Faktors konnte das Team das zelluläre Gedächtnis löschen, was die Rückprogrammierung von Körperzellen in Stammzellen wesentlich vereinfacht und beschleunigt.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) IMP - Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH 09.12.15

Final Opinion on Synthetic Biology III: Risks to the environment and biodiversity and research priorities
Today, the European Commission and its non-food Scientific Committees1 publish their final Opinion on Synthetic Biology III: Risks to the environment and biodiversity related to synthetic biology and research priorities in the field of synthetic biology. This is the last in a set of three scientific Opinions2 on Synthetic Biology (SynBio).
European Commission 09-12-2015


08. Dezember 2015

Neuregelungen im Jahr 2016 im Bereich Gesundheit und Pflege
Zum 1. Januar 2016 treten im Bereich Gesundheit und Pflege wichtige Änderungen in Kraft. Hier geben wir Ihnen einen Überblick mit Informationen zu folgenden Gesetzen und Regelungen:
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 08.12.15

Fragen zur künftigen Patientenberatung
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/PK) Das künftige Angebot der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) durch die Firma Sanvartis ist Thema einer Kleinen Anfrage (18/6930) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
HIB Heute im Bundestag 08.12.15

Leben ohne Altern
Körperlicher Verfall durch Alterung ist nicht für alle Lebewesen unausweichlich, beweist ein einmaliges Langzeitexperiment am Süßwasserpolypen Hydra
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Max-Planck-Institut für demografische Forschung 08.12.15
Anm.: Hier geht es um Stammzellen


07. Dezember 2015

Proteinschalter für Stammzellaktivität im Skelettmuskel
Suv-4-20h1 weckt Muskelstammzellen aus dem Schlafzustand
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 07.12.15


06. Dezember 2015

Genom-Analyse beschleunigt Tuberkulosediagnose und spart Kosten
Oxford – Eine Genom-Analyse des Erregers kann die Diagnose einer Tuberkulose beschleunigen, sie hilft außerdem bei der Auswahl der richtigen Medikamente, erleichtert die Rekonstruktion von Ausbrüchen und spart am Ende sogar noch Geld ein, wie ein internationales Forscherteam in Lancet Respiratory Medicine (2015; doi: 10.1016/S2213-2600(15)00466-X) berichtet.
AERZTEBLATT.DE 06.12.15

Einmal geklontes Rind, bitte
Eine Fabrik in China will jährlich bis zu einer Million Kühe künstlich reproduzieren. Auch Rennpferde und Polizeihund sollen dort geklont werden. Doch das Projekt ist umstritten.
von Ralf Nestler und Benedikt Voigt
TAGESSPIEGEL 06.12.15


04. Dezember 2015

Krebsmedikamente in Deutschland besonders teuer
Köln – Im internationalen Vergleich sind die Preise von onkologischen Arzneimitteln extrem unterschiedlich. Das zeigt eine in Lancet Oncology (DOI: 10.1016/S1470-2045(15)00449-0) publizierte Studie.
AERZTEBLATT.DE 04.12.15

Krankenkassen steigern Ausgaben für Prävention um zehn Prozent
Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 293 Millionen Euro für Gesundheitsförderung und Primärprävention ausgegeben, zehn Prozent mehr als im Jahr 2013.
AERZTEBLATT.DE 04.12.15

Krankenkassen profitieren von weiter steigenden Beitragseinnahmen
Berlin – Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland verfügt weiterhin über ein solides finanzielles Polster.
AERZTEBLATT.DE 04.12.15

Finanz-Reserven der Krankenkassen bei 15,3 Milliarden
Ergebnisse der GKV im 1.bis 3. Quartal 2015
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 04.12.15

Abbau von Überkapazitäten: Wie viele Krankenhäuser brauchen wir?
Osterloh, Falk
Deutschland hat zu viele Krankenhäuser. Dieser Maxime folgend verschärft die Bundesregierung mit der aktuellen Reform die Vorgaben für die Häuser. Zusammen mit den Patienten wehren sie sich jedoch gegen die Schließung. Zwei Beispiele aus Niedersachsen
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Interview mit Dr. med. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG): „Das Institut kann nicht zaubern“
Beerheide, Rebecca
Seit knapp einem Jahr baut Christof Veit ein neues Qualitätsinstitut auf. Unter seiner Leitung sollen Qualitätskriterien für Krankenhäuser entwickelt werden – fair, justiziabel und praktikabel.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Pflegeberufe: Nur noch eine Ausbildung für Kranken- und Altenpflege
Bee
Aus drei mach eins: Die Ausbildung der Pflegeberufe soll vereinheitlicht werden.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Transplantationsmedizin: Der ausgefallene Skandal
Schmedt, Michael
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Alkoholabstinenz vor Lebertransplantation
Ist es medizinisch, ethisch und rechtlich vertretbar, dass Patienten mit einer alkoholinduzierten Leberzirrhose mindestens sechs Monate alkoholabstinent gelebt haben müssen, bevor sie auf die Warteliste zur Lebertransplantation gesetzt werden? Die Meinungen darüber gehen unter Ärzten und Ethikern auseinander.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Transplantationsmedizin: Neues Zeitalter angebrochen
Richter-Kuhlmann, Eva
Mehr Kontrolle und Transparenz bescheinigen Überwachungs-und Prüfungskommission mittlerweile der deutschen Transplantationsmedizin. Die Untersuchung der Programme im Prüfzeitraum 2010 bis 2012 ist nun abgeschlossen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

E-Health-Gesetz vom Bundestag verabschiedet
AERZTEBLATT.DE 04.12.15

Umstrittener Test zum Kinderwunsch: Wie viele fruchtbare Jahre bleiben noch?
Von Irene Habich
Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Baby? Frauen werden immer später Mutter, obwohl die Aussicht auf ein gesundes Kind mit dem Alter sinkt. Ein Test soll nun bestimmen, wie viele fruchtbare Jahre noch bleiben.
SPIEGEL Online 04.12.15

'Töten und Morden haben mit Lebensschutz nichts zu tun!'
Lohmann: „Als Bundesverband Lebensrecht sind wir mit allen Mitgliedern tief betroffen, dass ein offenbar verwirrter Einzeltäter vor der Einrichtung drei Menschen getötet hat, darunter einen aktiven Lebensschützer und Familienvater“
KATH.NET 04.12.15

Forscher fordern Teil-Moratorium für Genom-Editing
Washington – Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat sich nach einem dreitägigen Treffen in Washington für ein Moratorium des Genom-Editing von menschlichen Keimzellen ausgesprochen.
AERZTEBLATT.DE 04.12.15

Genomchirurgie beim Menschen: Noch viele Fragezeichen
Richter-Kuhlmann, Eva
Mit neuen gentechnischen Verfahren lassen sich die Genome in lebenden Zellen verändern – auch an der menschlichen Keimbahn. Wissenschaftler sprechen sich derzeit gegen die Experimente aus, fordern ein Moratorium und eine Debatte.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(49) 04.12.15

Das korrigierte Leben
Grenzen für die Genomchirurgie beim Menschen
Das Erbgut von Embryonen sollte nur verändert werden, wenn diese nicht von einer Frau ausgetragen werden. Das beschlossen Forscher auf dem Gene-Editing-Summit in Washington. Einigen Patienten dagegen kann die Genomchirurgie helfen.
von Jana Schlütter
TAGESSPIEGEL 04.12.15

Stammzellen auf Algen schneller züchten
Alginat nennt man das Stützskelett der Algen. Fraunhofer-Wissenschaftler nutzen die gelartige Masse chilenischer Pflanzen als Nährboden für Stammzellen: Porengröße und Elastizität des Alginats können flexibel eingestellt werden. Es transportiert Wirkstoffe und hat bessere optische Eigenschaften als Material aus Kunststoff.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Fraunhofer-Gesellschaft 04.12.15

Signalweg hemmt Entwicklung von Hirntumoren
Biomediziner der Universität Basel haben sich einen weitverbreiteten Signalweg genauer angesehen und festgestellt, dass er die Entwicklung gewisser Hirntumorarten unterdrückt. Die Resultate wurden in der Fachzeitschrift Cancer Cell veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Universität Basel 04.12.15

Genetische Verbindung zwischen Herzfehlern und Hirnentwicklung
Boston – Mutationen, die gleichzeitig die embryonale Entwicklung von Herz und Gehirn stören, könnten erklären, warum viele Kinder mit angeborenen Herzfehlern trotz einer erfolgreichen operativen Rekonstruktion später unter Lernstörungen in der Schule leiden.
AERZTEBLATT.DE 04.12.15


03. Dezember 2015

WHO: Rund 420.000 Tote durch Lebensmittel­infektionen jedes Jahr
AERZTEBLATT.DE 03.12.15

Die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen ist eine Herausforderung
Berlin – Deutliche Kritik an der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge in Deutschland übte der Psychologe und Migrationsexperte David Ingleby, Universität Amsterdam.
AERZTEBLATT.DE 03.12.15

Anti-Korruptionsgesetz: Anhörung bringt keine Fortschritte
Berlin – Die Kontroversen um das geplante Anti-Korruptionsgesetz konnten auch in der Anhörung des Bundestagsausschuss für Recht und Verbraucherschutz nicht ausgeräumt werden.
AERZTEBLATT.DE 03.12.15

Korruption im Gesundheitswesen
Recht und Verbraucherschutz/Anhörung
Berlin: (hib/pst) Das geplante Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen (18/6446) fand bei einer Anhörung des Rechtsausschusses große grundsätzliche Zustimmung der geladenen Experten. Im Detail gab es aber auch viele Einwände.
HIB Heute im Bundestag 03.12.15

Die Deutschen fühlen sich immer gesünder
AERZTEBLATT.DE 03.12.15

Gesundheit in Deutschland
BMG und RKI stellen Bericht zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsversorgung vor
Wie steht es um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit? Wie steht es um Prävention und Gesundheitsförderung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Bericht "Gesundheit in Deutschland", den das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert Koch-Institut heute (Donnerstag) in Berlin vorgestellt haben.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 03.12.15

Hermann Gröhe: "Patientennutzen und Datenschutz im Mittelpunkt"
2./3. Lesung des E-Health-Gesetzes im Bundestag
Der Bundestag berät heute das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)“ in zweiter und dritter Lesung. Das Gesetz, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll Anfang 2016 in Kraft treten.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 03.12.15

Forschungsausgaben der Pharmaindustrie in Deutschland stagnieren
AERZTEBLATT.DE 03.12.15

'Organspende - Ihre Zahnärzte informieren, Sie entscheiden!'
KZBV und BZgA klären in den Praxen gemeinsam über Organspende auf
PRESSEMITTEILUNG Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) 03.12.15

Irish Judge Says Abortion Restrictions Violate Human Rights
By Stefano Gennarini, J.D. |
NEW YORK, December 4 (C-Fam) A stunning ruling from a court in Northern Ireland declared that the country’s protective abortion laws violate a European human rights treaty.
C-FAM Friday FAX December 3, 2015

Alzheimer – Chance zu mehr Menschlichkeit?
Eine Krankheit wird zum Gesellschaftsproblem jenseits des medizinischen Fortschritts
Von Jürgen Liminski
I-DAF Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. Aufsatz des Monats, 2015 / 12, 03.12.15


02. Dezember 2015

Ambulante Palliativversorgung in Thüringen flächendeckend verfügbar
Erfurt – In Thüringen ist ab kommenden Jahr flächendeckend eine spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) verfügbar.
AERZTEBLATT.DE 02.12.15

Chirurgen fordern mehr Zeit für das Patientengespräch
Berlin – Ärzte müssen sich mehr Zeit für das Gespräch mit ihren Patienten nehmen. Dies forderte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Gabriele Schackert, heute vor Journalisten in Berlin.
AERZTEBLATT.DE 02.12.15

Ausschuss billigt E-Health-Gesetz
Gesundheit/Ausschuss
Berlin: (hib/PK) Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat den sogenannten E-Health-Gesetzentwurf (18/5293) der Bundesregierung gebilligt.
HIB Heute im Bundestag 02.12.15

Bundesregierung muss ihre behindertenpolitischen Versprechungen einlösen
Berlin – Anlässlich des Internationalen Tags für die Menschen mit Behinderungen (3. Dezember) erklärt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
"Wir erwarten, dass die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention mit Priorität umgesetzt werden.
PRESSEMITTEILUNG Deutsches Institut für Menschenrechte e.V. 02.12.15

0,9 % mehr Schwangerschaftsabbrüche im 3. Quartal 2015
Im dritten Quartal 2015 wurden rund 24 100 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche damit gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,9 % zugenommen.
PRESSEMITTEILUNG Statistische Bundesamt (Destatis) 02.12.15

Polen stellt Förderung künstlicher Befruchtung ein
AERZTEBLATT.DE 02.12.15

Eingriffe ins menschliche Erbgut: Wir sollten endlich über Gen-Tuning beim Menschen diskutieren
Die Crispr-Technik ermöglicht weitreichende Eingriffe ins Erbgut. Damit könnte beispielsweise das Krebsrisiko verringert werden. Wollen wir das? Darüber muss dringend diskutiert werden. Ein Kommentar.
von Sascha Karberg
TAGESSPIEGEL 02.12.15

Brustkrebs-Gen BRCA1 auch bei Alzheimer relevant
DNA-Segment wirkt sich entscheidend auf Gehirnfunktionen aus
PRESSETEXT.COM 02.12.15


01. Dezember 2015

Studie: Gesundheitssystem geht kaum auf Bedürfnisse Älterer ein
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Petitionsausschuss: Verdi fordert mehr Personal im Krankenhaus
Berlin – Insgesamt 180.000 Unterschriften hatte Sylvia Bühler aus dem Vorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gesammelt – genügend, um mit ihrem Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Bundestages gehört zu werden.
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Pädiater und Kinderchirurgen protestieren gegen Reform der Pflegeausbildung
Berlin – Die geplante Generalisierung der Pflegeausbildung berücksichtigt Erfordernisse in Kinderheilkunde und -chirurgie nur unzureichend.
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Patienten-Mortalität steigt bei Ärztestreiks nicht zwangsläufig
Boston – In der Zeit, in der Ärzte streiken, ist die Mortalität der Patienten nicht zwangsläufig erhöht. David Metcalfe und Kollegen an der Harvard Medical School und dem Brigham and Women´s Hospital analysierten die Auswirkung von vergangenen Streiks und veröffentlichten die Ergebnisse im British Medical Journal
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Ergebnisqualität von Perinatalzentren in Deutschland online vergleichen
Berlin – Einweisende Ärzte und werdende Eltern können die Behandlungsqualität von Perinatalzentren in Deutschland auf der Website www.perinatalzentren.org vergleichen. Darauf hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hingewiesen.
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Deutschland gehört zu den Ländern mit der höchsten Kaiserschnittrate
AERZTEBLATT.DE 01.12.15

Weltaidstag: Gefährliche Selbstzufriedenheit im Kampf gegen HIV
Die Weltgemeinschaft will das HIV-Virus bis 2030 ausrotten. Doch ausgerechnet jetzt stagnieren die Geldmittel. Ein fataler Fehler, denn das Virus schläft nicht.
Von Lisa Opolka
EURACTIV.DE 01.12.15

Selektive KNA-Recherche über tödliche Gewalt
In den USA kam es zu tödlicher Gewalt bei einer Abtreibungsklinik. Die Katholische Nachrichtenagentur und andere Agenturen haben dabei wichtige Fakten verschwiegen und vorschnell Schuldige gefunden.
kath.net-Kommentar von Peter Winnemöller
KATH.NET 01.12.15

Forscher entschlüsseln entartete Hirntumore
Molekularbiologische Veränderungen als Basis für neue Therapien
PRESSETEXT.COM 01.12.15

Weiter zu Artikel vom 16. - 31. Dezember 2015

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