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Pressespiegel 01. - 15. Juni 2015

Anzahl: 209 Artikel, Stand 02.07.15

15. Juni 2015

Vorschlag zur Sterbehilfe: Ärzte sollen beim Suizid helfen dürfen
Von Nicola Kuhrt
Im Herbst entscheidet der Bundestag, ob Ärzte unheilbar Kranken beim Sterben helfen dürfen. Parlamentarier um Karl Lauterbach haben jetzt einen Entwurf formuliert, der bewusst auf strafrechtliche Regeln für Mediziner verzichtet.
SPIEGEL Online 15.06.15

Ärztlich assistierter Suizid: „Keine Gefahr eines Dammbruchs“
FAZ.NET 15.06.15

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe ist 'Brand-gefährlich'
„Christdemokraten für das Leben“: Eine „groteske Fehlleistung“ - „Gerade bei Angehörigen, die unterhaltspflichtig oder mögliche Erben sind, ist leicht eine eigene Interessenlage denkbar.“
KATH.NET 15.06.15

Bessere Versorgung für sterbende Menschen
Gesundheit/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/PK) Schwer kranke Menschen sollen in Deutschland künftig intensiver versorgt und in der letzten Lebensphase individueller betreut werden. Das sieht im Kern der Entwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz der Bundesregierung vor (18/5170), das zur Beratung in den Bundestag eingebracht worden ist.
HIB Heute im Bundestag 15.06.15

Verbesserte Suizidprävention
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/PK) Nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen muss mehr getan werden, um Selbstmorde zu verhindern. Viele Menschen, die sich aus Verzweiflung, Vereinsamung oder fehlender Wertschätzung selbst töten wollten, suchten Hilfe, bekämen diese Hilfe aber oft nicht, heißt es in einem Antrag (18/5104) der Fraktion.
HIB Heute im Bundestag 15.06.15

Misshandlung von Pflegebedürftigen bleibt ein Problem
Berlin – Bei der Betreuung von Pflegebedürftigen sind gewalttätige oder aggressive Handlungen weiterhin ein Problem.
AERZTEBLATT.DE 15.06.15

„Gewalt fängt nicht erst beim Schlagen an“
Berlin – Welttag gegen Misshandlungen alter Menschen: Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) veröffentlicht Themenreport „Gewaltprävention in der Pflege“
Auf das Problem der Gewalt im Verborgenen wird heute am Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung alter Menschen in bundesweiten Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Auch in der Pflege sind gewalttätige oder aggressive Handlungen keine Seltenheit, wie der aktuelle ZQP-Themenreport „Gewaltprävention in der Pflege“ verdeutlicht.
PRESSEMITTEILUNG Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) 15.06.15

Linke für solidarische Pflegeversicherung
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/PK) Von einer solidarischen Pflegeversicherung verspricht sich die Fraktion Die Linke langfristig finanzielle Stabilität. In einem Antrag (18/5110) heißt es, Grundlage für eine menschwürdige Pflege sei eine verlässliche, gerechte und zukunftsfeste Finanzierung.
HIB Heute im Bundestag 15.06.15

Verhinderungspflege: Angehörige rufen Geld nicht ab
Von Rainer Woratschka
Für Urlaub oder Ausfall von pflegenden Angehörigen zahlen die Pflegekassen bis zu 1612 Euro pro Jahr. Doch nur wenige nehmen das Hilfsangebot in Anspruch.
TAGESSPIEGEL 15.06.15

Kirchen gegen gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier
Hessen-Nassau: Sprecher sieht Grenzüberschreitungen
KATH.NET 15.06.15

Experten diskutieren Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft
Berlin – Die Krankenhauslandschaft wird sich in den kommenden zehn Jahren deutlich verändern.
AERZTEBLATT.DE 15.06.15

Studie: Viele Krankenhausaufenthalte sind vermeidbar
AERZTEBLATT.DE 15.06.15

Behandlungsfehlerstatistik: Rund ein Viertel der Patientenansprüche begründet
AERZTEBLATT.DE 15.06.15

Regelung für Arzneien bleibt
Petitionsausschuss
Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung lehnt es ab, die Aut-idem Regelung für einzelne Patientengruppe aufzuheben. Das wurde während der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am Montag deutlich.
HIB Heute im Bundestag 15.06.15

Qualitätsmerkmale für gute Patientenversorgung
München/Berlin – Kliniken sollten sich an elf Qualitätsmerkmalen orientieren, um ihr Risikomanagement zu verbessern. Das empfiehlt das Zertifizierungsunternehmen TÜV Süd.
AERZTEBLATT.DE 15.06.15

TÜV SÜD erklärt Kriterien für gute Gesundheitsversorgung
Elf Qualitätsmerkmale für Krankenhäuser und Arztpraxen
München – Das Bundesministerium für Gesundheit geht von 40.000 bis 170.000 Behandlungsfehlern in Deutschland pro Jahr aus. Allerdings existiert bis heute kein bundesweites Behandlungsfehlerregister. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Anfang 2014 Mindeststandards für Risiko- und Fehlermanagement verbindlich festgelegt.
PRESSEMITTEILUNG TÜV SÜD AG 15.06.15

Kassenstudie: Neue Arzneien in Deutschland schnell verfügbar
SPIEGEL Online 15.06.15

Hebammenstreit: Geburten leider nur zwischen 7 und 17 Uhr
Ein Interview von Anja Tiedge
Stellen Sie sich vor, die Wehen setzen ein - und der Kreißsaal hat Feierabend. Das kann derzeit im Krankenhaus von Bruchsal passieren, weil es an Hebammen fehlt. Schuld daran sei auch die hohe Berufshaftpflicht, sagt Direktorin Susanne Jansen.
SPIEGEL Online 15.06.15

Schweiz: Nach Ja zur PID befürchten Bischöfe Designerbabys
KATH.NET 15.06.15

Fachdialog über Chancen und Risiken der Nanotechnologie im Lebensmittelbereich
Auf Einladung des Bundesumweltministeriums sind heute Vertreter von Wissenschaft, Kirche, Industrie, Umweltverbänden, Regierung und Behörden über Chancen und Risiken der Nanotechnologie im Lebensmittelbereich ins Gespräch gekommen. Ziel ist die Erörterung unterschiedlicher Fragestellungen zu Auswirkungen von Nanomaterialien in Produkten auf Umwelt und Gesundheit im Lebensmittelbereich.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 15.06.15

Versuche an transgenen Mäusen und Fischen
Ernährung und Landwirtschaft/Antwort
Berlin: (hib/EIS) Mäuse und Fische werden am häufigsten bei wissenschaftlichen Versuchen mit gentechnisch veränderten Tieren verwendet. Das geht aus einer Antwort (18/5077) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/4992) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.
HIB Heute im Bundestag 15.06.15

Anzahl der Tierversuche mit gentechnisch veränderten Tieren innerhalb von zehn Jahren verdreifacht
Bundesregierung sieht dennoch keinen Anlass für Maßnahmen
Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Grünen-Abgeordneten Nicole Maisch bestätigt, dass die Anzahl der Versuche mit gentechnisch veränderten Tieren in den letzten zehn Jahren stark angestiegen ist.
PRESSEMITTEILUNG Testbiotech e.V. Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie 15.06.15


14. Juni 2015

Debatte zur Sterbehilfe: Weiterer fraktionsübergreifender Gesetzentwurf
AERZTEBLATT.DE 14.06.15

Regeln für den letzten Ausweg
Von Matthias Kamann
In der Sterbehilfe-Debatte definiert eine Abgeordnetengruppe Bedingungen, unter denen Ärzte unheilbar Schwerstkranken beim Suizid helfen dürfen
WELT AM SONNTAG 14.06.15

Schweizer für Präimplantationsdiagnostik
Zürich – Hochrechnungen zufolge haben die Schweizer für die Freigabe der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) gestimmt.
AERZTEBLATT.DE 14.06.15

Ja zu PID hat negative Folgen
Schweiz: Stellungnahme zum Resultat der Volksabstimmung über die Verfassungsänderung zur Fortpflanzungsmedizin
Die Schweizer Bischofskonferenz macht auf die negativen Folgen aufmerksam, welche das Ja des Schweizer Stimmvolks für die Verfassungsänderung zur Fortpflanzungsmedizin mit sich bringt.
PRESSEMITTEILUNG Schweizer Bischofskonferenz 14.06.15

Medizin-Innovation: Zur Krebsdiagnose reicht ein Blutstropfen
Von Christian Heinrich
Krebszellen schnell und direkt im Blut nachweisen? Das verspricht eine neue Methode namens Liquid Biopsy. Sie könnte Diagnose und Therapie revolutionieren.
SPIEGEL Online 14.06.15


13. Juni 2015

Umfrage-Ergebnis: Deutsche möchten Patienten Zugang zu Cannabis erleichtern
Die übergroße Mehrheit der Deutschen fordert eine Cannabis-Freigabe für Kranke, das hat eine SPIEGEL-Umfrage ergeben. Für Betroffene gibt es derzeit kaum einen legalen Zugang zu der Droge.
SPIEGEL Online 13.06.15

Angekündigte Kopftransplantation: "Das geht schief"
Von Irene Berres und Julia Merlot
Der italienische Neurochirurg Sergio Canavero möchte den Kopf eines kranken Menschen auf einen gesunden Körper transplantieren. Seine Pläne präsentierte er nun auf einem US-Kongress. Ein Blick ins Operations-Protokoll.
SPIEGEL Online 13.06.15


12. Juni 2015

„Sterben dürfen“ oder „Sterben müssen“?
Von Oliver Tolmein
Die Berichterstattung über die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg klang im Echo deutscher Medien gelassen:
BIOPOLITIKBLOG 12.06.15

Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren Gesetzentwurf vom Abgeordneten Brand
Neuer Gesetzentwurf zur Legitimation der privaten Beihilfe zur Selbsttötung ist „Brand-gefährlich“. Nur ein generelles Verbot der Tötungsbeihilfe kann Rechtssicherheit und menschenwürdige Versorgung für kranke und alte Menschen garantieren.
PRESSEMITTEILUNG und Kommentar Christdemokraten für das Leben (CDL) 12.05.15

Bundesrat fordert Nachbesserungen bei Palliativmedizin
AERZTEBLATT.DE 12.06.15

Bundesrat will transparente Qualitätsstandards zur hospizlichen Versorgung einführen
Die Länder haben in ihrer Plenarsitzung am 12. Juni 2015 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Hospiz- und Palliativversorgung beraten. In ihrer umfangreichen Stellungnahme kritisieren sie, dass der Entwurf den besonderen Belangen von Kindern, denen es in stationären Kinderhospizen nachzukommen gilt, nicht in ausreichendem Maße Rechnung trägt.
Bundesrat Plenum KOMPAKT 12.06.15

Bätzing-Lichtenthäler: Weichenstellung für die Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden
Mainz – Der Bundesrat hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beraten. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler teilte dazu in ihrer Rede im Bundesrat mit: „Rheinland-Pfalz begrüßt den Gesetzentwurf. Er enthält wichtige Weichenstellungen, um die Versorgung der Schwerstkranken und Sterbenden in Deutschland deutlich zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz 12.06.15

Europäischer Menschengerichtshof: Ernährungsabbruch bei Koma-Patienten gebilligt
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(24) 12.06.15

Behandlungsabbruch bei Wachkoma: Hinterbliebene haben Anspruch auf Rente
Berner, Barbara
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(24) 12.06.15

Versorgungsforschung: Randomisierte kontrollierte Studien oft wenig hilfreich
Gandjour, Afschin
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(24) 12.06.15

Nutzenbewertung von Medizinprodukten: Hecken sieht noch Regelungsbedarf
Berlin – Die im Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehene Einführung der Nutzenbewertung von Medizinprodukten (SGB V § 137 h) trifft beim Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Josef Hecken, nicht auf ungeteilte Begeisterung.
AERZTEBLATT.DE 12.06.15

Geplantes Handelsabkommen gefährdet „Apotheke der Armen“
Neu-Delhi/Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat eine weltweite Kampagne für den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten aus Indien gestartet.
AERZTEBLATT.DE 12.06.15

Arzneimittelfälschungen: Langjährige Haftstrafen für Betrüger
Zylka-Menhorn, Vera
Sein Urteil in einem der größten Verfahren gegen eine deutsche Gruppe von Arzneimittelfälschern hat das Landgericht Potsdam gefällt:
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(24) 12.06.15

Interesse an digitalen Gesundheitsanwendungen wächst
AERZTEBLATT.DE 12.06.15

Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden" der BZgA vermittelt Einblick in die Lebenswelten älterer Menschen
Wie geht es älteren Menschen in unserer Gesellschaft? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben älter werdende Frauen und Männer in ihrer jeweiligen Lebenswelt? Diese und weitere Fragen der Gesundheitsförderung älterer Menschen diskutieren Experten und Expertinnen auf der 4. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 12.06.15

Medizin - eine kulturfreie Zone?
Millionen Muslime leben in Deutschland. Wenn sie zum deutschen Arzt gehen, prallen manchmal Welten aufeinander. Welche Missverständnisse kultureller Art es gibt und wie sie sich vermeiden lassen, erklärt Medizinethiker Prof. Dr. Dr. Ilhan Ilkilic im Interview mit der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 12.06.15

Zunahme der Abtreibungen in Griechenland wegen der Krise
Wegen der Krise schreiten in Griechenland Paare immer häufiger zum Abbruch einer unerwünschten Schwangerschaft.
GRIECHENLAND-BLOG.GR 12.06.15

‚Hand der Hoffnung’ macht Fotografen zum Lebensschützer
Dem Fotografen Michael Clancy gelang ein Foto, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger des Arztes ergreift. Clancy tritt seither gegen Abtreibung auf und gibt Zeugnis von den Ereignissen
KATH.NET 12.06.15

Pro & Kontra: Tierversuche
Mertens, Thomas; Bee, Eva Kristina
Kein Selbstzweck: Immer öfter kann auf Tierversuche verzichtet werden. Aber ohne eine Zwischenbewertung und Weiterentwicklung im Tiermodell ist medizinischer Fortschritt und Patientensicherheit nicht möglich.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(24) 12.06.15

Breites Bündnis fordert: Keine Gentechnik durch die Hintertür - Bundesregierung muss Cibus-Raps stoppen
München/Hamm/Berlin – Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat der amerikanischen Firma Cibus bescheinigt, dass der von ihr entwickelte herbizidresistente Raps als konventionelle Züchtung einzustufen sei. Obwohl die Pflanzen mit einer neuen gentechnischen Methode produziert wurden, hat das BVL dem Unternehmen damit einen Freifahrtschein für die Aussaat in Deutschland erteilt.
PRESSEMITTEILUNG Testbiotech e.V. Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie 12.06.15


11. Juni 2015

Ärzte und Kirchenvertreter: Kritik an ärztlicher Beihilfe zum Suizid
Köln ­ Einmütig haben sich der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Mont­gomery, und Vertreter der katholischen Kirche gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid und organisierte Sterbehilfe gewandt.
AERZTEBLATT.DE 11.06.15

Zwei-Klassen-Sterben beenden - Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert Recht auf hospizliche Versorgung auch für Pflegeheimbewohner
Berlin. Das Zwei-Klassen-Sterben in Deutschland muss ein Ende haben. Pflegeheimbewohner sollen am Lebensende ebenso gut versorgt werden wie Sterbende im stationären Hospiz.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Patientenschutz 11.06.15

Belgian GPs 'killing patients who have not asked to die': Report says thousands have been killed despite not asking their doctor
Thousands killed under GP care despite not asking to die, report says
One in 60 deaths involves someone 'who has not requested euthanasia'
Half of patients killed without giving their consent were over the age of 80
By Steve Doughty, Social Affairs Correspondent for the Daily Mail
DAILYMAIL.CO.UK 11.06.15

"Wenn du heulen willst, dann bitte nicht hier"
Sie liebten und sie hassten sich. Jasmine war zwölf, als die Ärzte bei ihrer Schwester Sarah Leukämie diagnostizierten. Sie war 15, als Sarah starb. Die Geschichte einer Sehnsucht.
Von Erwin Koch
WELT Online 11.06.15

Gutachten zu den Grundlagen der Entwicklung einer indikatorengestützten Qualitätsberichterstattung in der häuslichen Pflege
Berlin – Die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) kooperierenden Verbände haben ein Gutachten zur Klärung von Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und -berichterstattung in der häuslichen Pflege auf der Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen in Auftrag gegeben. Das richtungsweisende Gutachten wurde heute beim Deutschen Pflegekongress im Rahmen des 18. Hauptstadtkongresses von Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) 11.06.15

Krankenhaus Rating Report: Zahl insolvenzgefährdeter Häuser stieg 2013 an
AERZTEBLATT.DE 11.06.15

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz im Bundestag verabschiedet
AERZTEBLATT.DE 11.05.15

Hermann Gröhe: "Versorgungsstärkungsgesetz verbessert die Versorgung und stärkt die Patientenrechte"
Der Deutsche Bundestag berät heute in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz).
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 11.06.15

Fragwürdiges Marketing: Konzern rät Jugendlichen zur Schmerztablette
Von Nicola Kuhrt
Was tun bei Kopf- und Rückenschmerzen? Die PR-Webseite eines Pharmaherstellers kommt objektiv daher - doch letztlich empfiehlt sie Jugendlichen vor allem eins: Pillen aus dem eigenen Haus.
SPIEGEL Online 11.06.15

Kosten der Haftpflicht: Was wurde aus dem Hebammenstreit?
Von Jörg Römer
Geburten ohne freie Hebammen? Vor einem Jahr wurde die Versicherung für Geburtshelferinnen so teuer, dass viele den Job schmissen. Heute ist die Lage noch trostloser.
SPIEGEL Online 11.06.15

USA: 12 Prozent weniger Abtreibungen seit 2010
Die Zahl der jährlichen Abtreibungen ist seit 2010 um 12 Prozent gesunken. Seit 2011 haben 70 Abtreibungskliniken geschlossen.
KATH.NET 11.06.15

„Gen-Maus“ im Discount
Kaffeemaschine, Kuscheltier und ein Apple-Gutschein als Werbegeschenke
Im Internet boomt die Werbung mit patentierten gentechnisch manipulierten Tieren. Die entsprechenden Anbieter schrecken nicht davor zurück, mit Discount-Angeboten und Werbegeschenken neue Kunden zu ködern. Versprochen wird eine schnelle und preiswerte Lieferung von Mäusen und Ratten, die mit synthetischen Genen manipuliert werden.
PRESSEMITTEILUNG Testbiotech e.V. Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie 11.06.15


10. Juni 2015

Das sind die vier Möglichkeiten bei der Sterbehilfe
Im Bundestag nehmen die verschiedenen Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe Gestalt an
Von Matthias Kamann
WELT Online 10.06.15

Die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe und auch die Werbung dafür verbieten!
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband begrüßt den am 08.06.2015 vorgelegten Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung der Abgeordneten Michael Brand, Kerstin Griese, Kathrin Vogler, Dr. Harald Terpe, Michael Frieser, Dr. Eva Högl, Halina Wawzyniak, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Claudia Lücking-Michel, Ansgar Heveling.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) 10.06.15

Krankenhausreform überzeugt nicht
Berlin – Das Bundeskabinett hat heute erwartungsgemäß den Entwurf des sogenannten Krankenhaus-Strukturgesetzes (KHSG) beschlossen. Aber die Reform überzeugt offenbar niemanden – bis auf die Politik selbst.
AERZTEBLATT.DE 10.06.15

Bundeskabinett beschließt Krankenhaus-Strukturgesetz
Hermann Gröhe: "Hohe medizinische Qualität, sicher und gut erreichbar"
Berlin, 10. Juni 2015 Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz – KHSG) beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 10.06.15

Hauptstadtkongress: Gröhe über Krankenhausreform und Versorgungsstärkungsgesetz
AERZTEBLATT.DE 10.06.15

Krankheit in der Familie – dem ersten und nächsten ‚Krankenhaus’
Franziskus bei der Generalaudienz: Aufgabe der Kirche ist es, den Kranken zu helfen, nicht sich in Geschwätz zu verlieren. Von Armin Schwibach
KATH.NET 10.06.15

Viele Deutsche abhängig von Beruhigungsmitteln
Vor allem Haus- und nicht Fachärzte verschreiben abhängig machende Schlaf- und Beruhigungsmittel. Das ergab die Auswertung von Zahlen, die der ZEIT exklusiv vorliegen.
ZEIT Online 10.06.15

Christliche NGOs kritisieren EU-Abstimmung zu Gleichbehandlung
Weiter Empörung über umstrittenen Noichl-Bericht
KATH.NET 10.06.15

No money for Killings!
Der Katholischen Nachrichtenagentur war die Kölner Veranstaltung zum Lebensschutz (mit Wolfgang Bosbach und Kardinal Meisner) keine noch so kleine Berichterstattung wert. Berichtet die KNA lieber anderes?
Kommentar von Martin Lohmann
KATH.NET 10.06.15

Erste Lebendgeburt nach Transplantation von Ovarialgewebe aus der Präpubertät
AERZTEBLATT.DE 10.06.15

Neue Methode zur Gewinnung von induzierten pluripotenten Stammzellen
Im Labor des Südtiroler EURAC-Zentrums für Biomedizin haben Forscher eine neue kosten- und zeitsparende Methode entwickelt, die das Gewinnen so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen vereinfacht. Während bislang dafür frisches Blut notwendig war, können die Forscher mit der neuen Methode auch Zellen erwachsener Personen aus tiefgekühlten Blutproben verwenden.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Europäische Akademie Bozen - European Academy Bozen/Bolzano 10.06.15

Stammzelltherapie für Lebererkrankungen schlägt an
Mit einer neuen Therapiemethode wollen Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig die Erholung der Leber nach schwerwiegenden Eingriffen effektiv unterstützen. In ersten Tests konnten sie beweisen, dass Stammzellen in der Lage sind, die Funktion des lebenswichtigen Organs selbst unter schwierigsten Umständen so zu beeinflussen, dass ein Leberversagen verhindert werden kann.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Universität Leipzig 10.06.15

Mini-Brüste in der Petrischale – Neues Werkzeug für die Krebsforschung
Neuherberg. Jährlich erkranken etwa 70.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Trotz erheblicher Fortschritte in der Therapie, sind manche, besonders aggressive Formen bisher nicht richtig verstanden. Forschern am Helmholtz Zentrum München ist es nun gemeinsam mit Kollegen der LMU erstmals gelungen aus einzelnen menschlichen Brustdrüsen-Zellen ein komplexes dreidimensionales Modell zu erzeugen, das die Entwicklung der menschlichen Brustdrüse nachbildet.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt 10.06.15

Schlaganfall: Virtuelle Realität hilft bei Rehabilitation
Betroffene Gliedmaßen nach Tests wieder viel häufiger spontan genutzt
PRESSETEXT.COM 10.06.15


09. Juni 2015

"G7-Gipfel setzt starkes gemeinsames Zeichen im Gesundheitsbereich"
Berlin – Anlässlich der Gipfelerklärung der G7 Staats- und Regierungschefs erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Es ist gut, dass es beim G7-Gipfel gelungen ist, ein starkes gemeinsames Zeichen für die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen und Epidemien zu setzen
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 09.06.15

De Maizière lehnt Hilfe beim Suizid ab
DEUTSCHLANDFUNK 09.06.15

Plan von Parlamentariern: Sterbehilfevereine sollen sterben
Ärzte Zeitung online, 09.06.15

Tödliche Dienstleistung
Todkranke sollen das Recht behalten, selbst zu entscheiden, wenn sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Doch eine Gesetzesinitiative will geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe stellen.
Von Kim Björn Becker
SUEDDEUTSCHE.DE 09.06.15

Gesetzentwurf: Abgeordnete aller Fraktionen wollen geschäftsmäßige Suizidbeihilfe verbieten
Berlin - Zehn Bundestagsabgeordnete aller vier Fraktionen wollen künftig die geschäfts­mäßige, auf Wiederholung angelegte Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe stellen.
AERZTEBLATT.DE 09.06.15

Erster Gruppenantrag zum Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe vorgestellt
Von Oliver Tolmein
Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten (u.a. Michael Brand, Ansgar Heveling und Claudia Lücking-Michel, CDU; Eva Högl und Kerstin Griese, SPD; Harald Terpe und Elisabeth Scharfenberg, Bündnis 90/Die Grünen; Kathrin Vogler und Halina Wawzyniak, Fraktion die Linke; Michael Frieser, CSU) hat heute den ersten Gesetzentwurf in der Debatte um das strafrechtliche Verbot bestimmter Formen der Suizidbeihilfe vorgelegt.
BIOPOLITIKBLOG 09.06.15

Experten warnen vor "Palliativmedizin als Geldquelle"
Essen. Deutschland will die Sterbehilfe bald gesetzlich Regeln. Experten sehen die Pläne kritisch und warnen: "Wir nutzen Palliativpatienten als Geldquelle."
DER WESTEN 09.06.15

Gesetzentwurf will Sterbehilfe erlauben - aber nicht jede
Berlin. In der Debatte um Sterbehilfe haben Abgeordnete aller Parteien einen Gesetzentwurf präsentiert. Kernfrage ist: Was ist würdiges Sterben?
DER WESTEN 09.06.15

Sterbehilfe: Allein der Patient zählt
DER WESTEN 09.06.15

Fragen und Antworten: Wieviel Hilfe ist beim Sterben erlaubt?
TAGESSCHAU.DE 09.06.15

Sterbehilfe-Debatte im Bundestag: „Weg der Mitte“ vorgeschlagen
TAZ 09.06.15

Was wünschen sterbende Patienten wirklich?
Zu den vieldiskutierten und komplexen, ethischen Problemen der Medizin gehört die Frage, ob ein Arzt bei einem totkranken Patienten Sterbehilfe leisten darf. In der Schweiz ist das möglich, in Deutschland nicht. Der Bundestag will sich in dieser Woche damit beschäftigen.
DEUTSCHLANDFUNK 09.06.15

Der Streit um die Sterbehilfe ist absurd
Die Auseinandersetzungen um den Selbstmord Schwerstkranker lassen jede Verhältnismäßigkeit vermissen. Eine Gruppe von Parlamentariern führt sich fundamentalistisch auf und schwingt die Verbotskeule.
Kommentar von Matthias Kamann
WELT Online 09.06.15

Gesetzentwürfe: Was bei der Sterbehilfe künftig erlaubt sein kann
Im Bundestag nehmen die verschiedenen Gesetzentwürfe zum Umgang mit der Suizidhilfe Gestalt an. Die "Welt" gibt einen Überblick über das Spektrum. Es reicht vom Verbot bis zur regulierten Zulassung.
Von Matthias Kamann
WELT Online 09.06.15

Kein Tod aus den Gelben Seiten
Sterbehilfe darf nicht normal werden, findet eine Gruppe von Abgeordneten. Sie will die organisierte Beihilfe zum Suizid verbieten – und könnte sich durchsetzen.
von Katharina Schuler
ZEIT ONLINE 09.06.15

Antrag: Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Sterbehilfe
„Mit dem Gesetzentwurf beschreiten wir einen Weg der Mitte“, kommentiert Kerstin Griese die Einigung auf einen Gruppenantrag zur „Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“.
PRESSEMITTEILUNG Kerstin Griese, MdB SPD 09.06.15

Gesetzentwurf zur „Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“
Der fraktionsübergreifende Gesetzentwurf zur „Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“, den auch Kathrin Vogler (MdB, DIE LINKE) unterstützt, wurde heute vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. 09.06.15

Fraktionsübergreifender Gesetzentwurf zur Sterbegleitung vorgestellt
Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Bundestagsabgeordneten hat heute in Berlin einen Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Michael Brand, MdB CDU 09.06.15

Gesetzentwurf zur Beihilfe zum Suizid vorgelegt
Heute hat im Bundestag eine Gruppe von Abgeordneten aus allen im Bundestag vertretenen Fraktionen einen gemeinsamen Gesetzentwurf zum Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid vorgelegt.
PRESSEMITTEILUNG Elisabeth Scharfenberg, MdB Bündnis 90 / Die Grünen 09.06.15

Gesetzentwurf: Abgeordnete für Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe
Die Beihilfe zur Selbsttötung soll in Deutschland wie bisher straffrei bleiben. Das sieht ein Gesetzentwurf von zehn Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag vor. Allerdings sollen kommerzielle und organisierte Hilfe zum Suizid verboten werden - beispielsweise durch Ärzte und Sterbehilfe-Vereine.
DEUTSCHLANDFUNK 09.06.15

Sterbehilfe: Kein Tod aus den Gelben Seiten
Sterbehilfe darf nicht normal werden, findet eine Gruppe von Abgeordneten. Sie will die organisierte Beihilfe zum Suizid verbieten – und könnte sich durchsetzen.
von Katharina Schuler
ZEIT Online 09.06.15

CDL fordert Schutz für hilflose Patienten
„Christdemokraten für das Leben“ kritisieren die Entscheidung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes über Nahrungsmittelentzug beim Wachkomapatienten Vincent Lambert. Diese Entwicklung sei für alle Bürger lebensgefährlich.
KATH.NET 09.06.15

Assistierter Suizid: Schottisches Parlament stimmt gegen Beihilfe zur Selbsttötung
99,9 Prozent der Palliativpatienten ohne Selbsttötungsabsicht
Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE) 09.06.15

Berlin entwickelt Rahmenstrategie zur Versorgung alter Menschen
Berlin – Eine strukturierte Diskussion darüber, wie alte Menschen in Berlin künftig pflegerisch und gesundheitlich versorgt werden sollen, hat der Senator für Gesundheit und Soziales der Stadt, Mario Czaja (CDU), angestoßen.
AERZTEBLATT.DE 09.06.15

Arzneimittel: Mehrausgaben durch höheren Verbrauch und neue Medikamente
AERZTEBLATT.DE 09.06.15

Die Bischöfe sind herzlich eingeladen zum Marsch für das Leben!
Während in vielen Ländern Bischöfe beim jeweils nationalen Marsch für das Leben persönlich mitlaufen, steckt die Teilnahme von Bischöfen in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Von Martin Lohmann
KATH.NET 09.06.15

Amnesty: Irland ist Vorbild beim Eherecht, jetzt auch Verfassungsparagraphen zum Schwangerschaftsabbruch ändern!
Irlands Abtreibungsgesetzgebung bringt Frauen und Mädchen in Lebensgefahr
Schwangere Frauen und Mädchen riskieren in Irland ihre Gesundheit und ihr Leben. Eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze der Welt verbietet den Abbruch einer Schwangerschaft auch dann, wenn diese schwere gesundheitliche oder sogar tödliche Folgen für die Mutter nach sich ziehen kann.
PRESSEMITTEILUNG Amnesty International 09.06.15

Reproduktionsindustrie: Internationaler Vorstoß für weltweites Verbot von Leihmutterschaft
IMABE begrüßt Petitionen zum Schutz der Frauen und Kinder
Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE) 09.06.15

9. Juni 2015: Menschen für Tierrechte starten Aktion für Tierrechte in die Lehrpläne
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte startet heute seine Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne". Die Petition fordert u.a. die Kultusminister auf, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Prüfungen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen.
Deutschland hat 2002 als erstes Land in der EU den Tierschutz ins Grundgesetz (Artikel 20a GG) aufgenommen und zum Staatsziel erhoben.
PRESSEMITTEILUNG Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. 09.06.15

Die große Tierliebe, die bis ins Grab führt
Die Bestattungskultur wandelt sich. Der Tod wird zum Lifestyle-Produkt. Es gibt einen Schalke-Friedhof und einen Lesben-Friedhof. Und in dieser Woche werden zwei Mensch-und-Tier-Friedhöfe eingeweiht.
Von Julia Friese
WELT Online 09.06.15

Künstliche Gliedmaßen: Forscher züchten Rattenpfote
Erstmals haben Forscher eine Gliedmaße nachwachsen lassen.
SPIEGEL Online 09.06.15

Pränataltest kann Krebserkrankungen der Mutter erkennen
Löwen - Die nicht-invasive Pränataldiagnostik, die eine Trisomie des Feten durch eine Blutuntersuchung der Mutter erkennt, kann manchmal im Nebenbefund eine Krebs­erkrankung der Mutter diagnostizieren, wie eine Studie zeigt,
AERZTEBLATT.DE 09.06.15


08. Juni 2015

Sterbehilfe: DGHO fordert Freiraum für Gewissensentscheidung
Keine Änderung der gesetzlichen Regelungen, aber Klarstellung im Berufsrecht: Mit diesen Forderungen hat sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in die schwierige Debatte um assistierten Suizid eingeschaltet.
Von Anno Fricke
Ärzte Zeitung online, 08.06.15

Suizidbeihilfe: Onkologen gegen Sonderregelungen für Ärzte
AERZTEBLATT.DE 08.06.15

Pressekonferenz: Ärztlich assistierte Selbsttötung. Umfrage und Stellungnahme zur ärztlichen Versorgung von Krebspatienten
Vor dem Hintergrund des derzeit intensiv geführten Diskurses um die ärztlich assistierte Selbsttötung fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. eine Versachlichung der Debatte. Um die für einen solchen Diskurs notwendigen Daten zu generieren, hat die DGHO eine Umfrage unter ihren Mitgliedern zu Aspekten der ärztlich assistierten Selbsttötung durchgeführt und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. 08.06.15

Debatte um Beihilfe zum Suizid geht an wirklichen Problemen der Patienten vorbei
DGP: Es fehlt an breiten Kenntnissen zu Palliativversorgung, palliativer Sedierung und Therapieverzicht - Schwerstkranke müssen auch über Sterbewünsche offen sprechen können
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. 08.06.15

Transplantationsmedizin: Die Patientenrechte müssen gestärkt werden
FAZ.NET 08.06.15

Geplantes Anti-Korruptionsgesetz laut Gutachten zu vage
AERZTEBLATT.DE 08.06.15

Weiter große Defizite bei der Arzneimittelversorgung von Kindern
Bonn – Die pharmazeutische Industrie nimmt Zulassungs-Regelungen, mit denen bereits verfügbare und patentfreie Arzneimittel bei Kindern angewendet werden könnten, nicht an.
AERZTEBLATT.DE 08.06.15

Versorgungslücken bei Kinderarzneimitteln schließen
BfArM und Bundesgesundheitsministerium wollen Kinderzulassung für patentfreie Arzneimittel stärken
Beim Kinderarzneimittel-Symposium des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beraten heute 150 Fachleute über Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimittelsituation von Kindern und Jugendlichen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 08.06.15

BMJ spricht sich für strenge Richtlinien zu Interessenkonflikten aus
London – Strenge Richtlinien zu Interessenkonflikten, wie sie viele medizinische Fach­zeitschriften führen, sind laut einer Gruppe von Autoren des New England Journal of Medicine nicht immer von Vorteil.
AERZTEBLATT.DE 08.06.15

Bundesminister Hermann Gröhe anlässlich der G7-Erklärung: "G7-Gipfel setzt starkes gemeinsames Zeichen im Gesundheitsbereich"
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 08.06.15

Kirchentag vernachlässigte Christenverfolgung und Abtreibung
Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU: Auf Kirchentag habe die massive weltweite Verfolgung von Christen „wieder einmal keine wahrnehmbare Rolle gespielt“ - Evangelische Allianz kritisiert: Keinerlei Podien zur Abtreibungskatastrophe
KATH.NET 08.06.15

Proteste gegen "Recht auf Abtreibung" in EU-Parlamentsbericht
KATH.NET 08.06.15


05. Juni 2015

Wachkoma-Patient in Frankreich: Gerichtshof für Menschenrechte erlaubt Sterbehilfe
SPIEGEL Online 05.06.15

Sterbehilfe-Debatte in Frankreich: Das Recht auf den Tod
Von Stefan Simons, Paris
SPIEGEL Online 05.06.15

Tot sein, wenn man aufwacht
Viele Menschen fürchten die Apparate-Medizin am Ende des Lebens so, wie sie früher den Teufel fürchteten. Sie müssen ihren Willen in eine Patientenverfügung schreiben - und er muss geachtet werden.
Von Heribert Prantl
SUEDDEUTSCHE.DE 05.06.15

Rechtspruch zur Sterbehilfe: Ein Urteil auf sehr dünnem Eis
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat gebilligt, dass die künstliche Ernährung eines französischen Wachkoma-Patienten gestoppt werden darf. Ein Rechtsspruch, der mal wieder zeigt, in welche Dilemmata die europäischen Gesellschaften und ihre obersten Richter bei diesem Thema fast automatisch kommen, kommentiert Philipp Gessler.
DEUTSCHLANDFUNK 05.06.15

"Dieses Urteil ist ein sehr gutes"
Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) hat das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs im Fall eines Koma-Patienten in Frankreich gelobt. Das Gericht in Straßburg hat die passive Sterbehilfe für Vincent Lambert gebilligt hat. Auswirkungen auf Deutschland werde die Entscheidung nicht haben, sagte Däubler-Gmelin im DLF. Herta Däubler-Gmelin im Gespräch mit Petra Ensminger
DEUTSCHLANDFUNK 05.06.15

Sterben bleibt erlaubt
Der Gerichtshof für Menschenrechte entschied, dass europäische Staaten den Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen selbst regeln dürfen.
TAZ 05.06.15

Sterbehilfe-Urteil: Beim Recht auf den Tod bleibt Europa pluralistisch
Der Europäische Menschengerichtshof hat ein weises Urteil im Fall eines Komapatienten gefällt. Das Recht auf den eigenen Tod ist nicht einheitlich zu regeln – Europa bleibt vielgestaltig.
Von Alan Posener
WELT Online 05.06.15

Urteil des Menschenrechtsgerichts: Sterbehilfe für Franzosen rechtens
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die passive Sterbehilfe für einen Komapatienten genehmigt. Die Ärzte dürfen die künstliche Ernährung gegen den Willen der Eltern beenden. Das Urteil sei beschränkt auf passive Sterbehilfe, so ARD-Rechtsexperte Schwarz.
TAGESSCHAU.DE 05.06.15

Menschenrechtsgerichtshof billigt passive Sterbehilfe
AERZTEBLATT.DE 05.06.15

Europarichter billigen passive Sterbehilfe
Passive Sterbehilfe verstößt nicht gegen die Menschenwürde und das Recht auf Leben. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Fall des querschnittsgelähmten Vincent Lambert aus Frankreich entschieden.
Ärzte Zeitung online, 05.06.15

Wachkoma-Patient Lambert darf sterben
Von Axel Veiel
FRANKFURTER RUNDSCHAU 05.06.15

Koma-Patient Vincent Lambert darf sterben
Der Menschenrechtsgerichtshof erlaubt die passive Sterbehilfe für den Franzosen Vincent Lambert. Der Fall wurde stark debattiert – und hat seine Familie gespalten.
ZEIT Online 05.06.15

Menschenrechtsgericht billigt passive Sterbehilfe für Franzosen
Von Jost Müller-Neuhof
In Frankreich darf die künstliche Ernährung eines Wachkoma-Patienten eingestellt werden. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden - und damit womöglich einen Präzedenzfall für passive Sterbehilfe geschaffen.
TAGESSPIEGEL 05.06.15

Komapatient soll sterben
Dem Franzosen Vincent Lambert darf passive Sterbehilfe geleistet werden. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg entschieden.
SUEDDEUTSCHE.DE 05.06.15

Moraltheologe: Jedes Leben ist schutzwürdig
Eberhard Schockenhoff im Gespräch mit Anke Schaefer und Christopher Ricke
DEUTSCHLANDRADIO 05.06.15

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet
Eine private Familienangelegenheit ist plötzlich Teil einer Gesellschaftsdebatte in Frankreich geworden. Vincent Lambert liegt im Koma und seine Familie ist entzweit: Sollen die lebensverlängernden Maßnahmen beendet werden? Heute entscheidet der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Von Ursula Welter
DEUTSCHLANDFUNK 05.06.15

Lambert and Others v. France: there would be no violation of Article 2 of the European Convention on Human Rights in the event of implementation of the Conseil d’État judgment of 24 June 2014
PRESSRELEASE European Court of Human Rights 05.06.15

Frau starb nach Ablehnung ihres Sterbehilfe-Antrags
Eine neuseeländische Krebspatientin, deren Antrag auf Sterbehilfe gerichtlich abgelehnt wurde, starb wenige Stunden nach der Entscheidung.
DIE PRESSE 05.06.15

Mehr Zuwendung für schwerkranke und sterbende Menschen
Die Bundesregierung möchte die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verbessern.
BUNDESRAT Plenum kompakt, Tagesordnung 934. Sitzung des Bundesrates am 12. Juni 2015, 05.06.15

Randnotiz: Zurück! Besinnen!
Gerst, Thomas
Man könnte sich ja auf den Standpunkt stellen, dass auf Deutschen Ärztetagen schon so mancher Unsinn im Eifer des Gefechts beschlossen wurde und es nicht lohnt, sich darüber aufzuregen. Doch hier will das bewährte Verfahren einfach nicht gelingen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Die Gesundheitskanzlerin
Ob sich die Protestcamps vor bilderbuchtauglicher Alpenkulisse, die seit Tagen die Nachrichtensendungen füllen, auch gegen eine bessere weltweite Bekämpfung von Infektionskrankheiten richten?
AERZTEBLATT.DE Blog Res medica, res publica 05.06.15

Krankenkasse kritisiert zu viele neue Arzneimittel ohne Zusatznutzen
AERZTEBLATT.DE 05.06.15

Organspende: Aufklärung nach wie vor enorm wichtig
Frankfurt/Düsseldorf/Berlin – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat im Vorfeld des Tages der Organspende am 6. Juni auf die Bedeutung einer guten Aufklä­rungs­arbeit hingewiesen.
AERZTEBLATT.DE 05.06.15

Huml setzt auf Anstieg der Organspenden - Bayerns Gesundheitsministerin zum Tag der Organspende am 6. Juni: Thema nicht verdrängen
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des bundesweiten "Tags der Organspende" am 6. Juni dazu aufgerufen, dieses wichtige Thema nicht zu verdrängen.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 05.06.15

Tag der Organspende am 6.6.2015: Ersatzkassen klären mit neuem FAQ-Katalog über Organ- und Gewebespende auf
Berlin - Kann ich als älterer Mensch noch Organe spenden? Können Organe mehrfach transplantiert werden? Was versteht man unter Hirntod? Viele Menschen in Deutschland fühlen sich beim Thema Organspende unsicher. Zugleich warten viele tausend Patienten auf ein Spenderorgan. Um aufzuklären und bei der Entscheidung für oder gegen eine Spende zu unterstützen, hat der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) zum Tag der Organspende am 6.6.2015 einen kostenlosen FAQ-Katalog veröffentlicht, der alle wichtigen Fragen rund um das Thema beantwortet.
PRESSEMITTEILUNG Verband der Ersatzkassen e.V. 05.06.15

Tag der Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme
Kempen – Der Deutsche Ethikrat macht die Sache des Hirntodes zu einer Abstimmungsfrage und selbst diejenigen, die mutig den Hirntod nicht als Tod des Menschen anerkennen, sind bereit, diese Sterbenden zum Zweck der Organentnahme zu opfern. Der Teil des Ethikrates, der sich hinter dem Hirntodkonzept verschanzt, will sich seiner Verantwortung entziehen.
PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. KAO 05.06.15

Nierenlebendspende: Keine Frage der Ehre, sondern der Vernunft!
Zum Tag der Organspende nehmen traditionell die Werbebemühungen der Transplantationsbefürworter stark zu. Unkritisch und ohne jede Reflektion werden die Schicksale kranker Menschen nach den Regeln des Produktmarketings emotional ausgeschlachtet, um Bürger zur Organspende zu bewegen. Lästige Details, wie die Hirntoddefinition werden nur oberflächlich angesprochen. Sogar der deutsche Ethikrat sieht sich nicht in der Lage eine einheitliche Position zum Hirntod zu verabschieden.
PRESSEMITTEILUNG Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. 05.06.15

"Für wie blöd halten die uns eigentlich?"
Die Uniklinik Mannheim bekommt die Hygiene nicht in den Griff. Weil das Krankenhaus neue Mängel verschweigt, rücken Ärzte von der Klinikleitung ab.
von Klaus Brandt
ZEIT Online 05.06.15

Alle reden über Antibiotikaresistenz: was ist das eigentlich?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlicht neues Merkblatt zum verantwortungsvollen Gebrauch von Antibiotika
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) 05.06.15

Test auf Antikörper: Blutstropfen verrät Infektionen des ganzen Lebens
SPIEGEL Online 05.06.15

VirScan: Forscher entwickeln Massentest auf Virus-Antikörper
Boston – US-Forscher haben einen Test entwickelt, der die Diagnose von Virusinfektionen deutlich erleichtern könnte.
AERZTEBLATT.DE 05.06.15

Patientensicherheit: Kontinuierliche Verbesserung
Rothmund, Matthias; Kohlmann, Thomas; Heidecke, Claus-Dieter; Siebert, Hartmut; Ansorg, Jörg
Patienten im Rahmen von Diagnostik und Therapie nicht zu schaden, war schon immer ein wichtiges Ziel von Ärzten.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Gesundheitswesen: Perspektivwechsel in der Medizin
Gerst, Thomas
Der Patient als Handelnder, der Arzt nicht als Intervenierender, sondern als Unterstützer – Symposium will neue Wege in der Gesundheitsversorgung aufzeigen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Behandlungsfehlerstatistik: Kaum mehr Verfahren als 2013
Rieser, Sabine
Die meisten gegen Ärzte gerichteten Vorwürfe betrafen erneut die Chirurgie. Am häufigsten bestätigten sich allerdings Fehler in der Pflege und in der Zahnmedizin.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Big Data und Gesundheit: Viele Hoffnungen, viele Ängste
Krüger-Brand, Heike E.
Die wachsende Flut digitaler Daten wirft vor allem in der Medizin und im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten ethische Fragen auf.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Digitalisierung des Gesundheitswesens: Mehr Tempo per Gesetz
Krüger-Brand, Heike E.
Das Bundeskabinett hat den E-Health-Gesetzentwurf abgesegnet. Ärzte sollen künftig Geld erhalten, wenn sie elektronische Dienste nutzen. Patienten sollen von den medizinischen Anwendungen der Gesundheitskarte profitieren.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Gesundheitsdaten: Bedrohung durch Hackerangriffe nimmt zu
Krüger-Brand, Heike E.
Im vergangenen Jahr waren gezielte Hackerattacken in den USA erstmals der wichtigste Grund für Datenlecks und Identitätsdiebstähle im Gesundheitsbereich, so das Ergebnis einer Studie des Ponemon Institutes, Michigan (USA).
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Selbsthilfegruppen: Mahnung zur Offenlegung von Geldflüssen
MN
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Gesetzliche Krankenversicherung: Erhebliche Ausgabensteigerungen per Gesetz
Rieser, Sabine
Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) geht davon aus, dass die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bald steigen werden.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Globale Gesundheit: Hohe Erwartungen an den G7-Gipfel
Zylka-Menhorn, Vera
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Demenzerkrankungen: Kirche stößt gesellschaftliche Debatte an
EB
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Selbstoptimierung: Weniger ist manchmal mehr
Madel, Michael
Der Zwang zur Selbstoptimierung führt zuweilen zum Wahn(sinn) und lässt übertriebene Erwartungen entstehen, die der Arzt an sich selbst stellt oder die von außen an ihn gestellt werden. Doch es gibt Möglichkeiten, konstruktiv damit umzugehen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Onlineportal: Austauschforum für Transplantationsbeauftragte
EB
Seit dem 1. August 2012 sind Entnahmekrankenhäuser verpflichtet, Transplantationsbeauftragte zu benennen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(23), 05.06.15

Kaiserschnitt: Mutter zieht ihr Kind selbst aus dem Bauch
Von Irene Berres
In Bad Oeynhausen hat eine Gebärende beim Kaiserschnitt assistiert - zum ersten Mal in Deutschland: Oxana K. zog ihr Baby selbst aus ihrem Bauch. Experten warnen vor einer Verharmlosung der OP.
SPIEGEL Online 05.06.15

Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sinkt
AERZTEBLATT.DE 05.06.15

Polizeischutz für Lebensschutzdiskussion im 'Kölner Domforum'
CDU-Politiker Bosbach und der emeritierte Kardinal Meisner bei Podiumsdiskussion – Bosbach wundert sich, dass die hohen Abtreibungszahlen „nicht zu lebhaften politischen Debatten“ führten - Meisner für Teilnahme von Bischöfen am Marsch für das Leben
KATH.NET 05.06.15

DNA-Forschung: Gene in der Google-Cloud
SPIEGEL Online 05.06.15

Agrarminister: Schnell Handeln gegen Gen-Food
Von Maris Hubschmid
Ein Gesetzesentwurf sieht die Einrichtung einer Prüfergruppe und direkte Verbote im Einzelfall vor - die grundsätzliche Verantwortung aber bei den Ländern.
TAGESSPIEGEL 05.06.15


04. Juni 2015

Darf Vincent Lambert sterben?
An diesem Freitag urteilt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg darüber, ob ein Franzose sterben darf, der seit 2008 mit irreversiblen Schäden im Krankenhaus liegt.
SUEDDEUTSCHE.DE 04.06.15

"Mama, es tut mir leid. Ich halte dir jetzt die Luft an"
Ein Sohn. Eine Mutter. Ein Unfall. Und eine Entscheidung, die den Sohn ins Gefängnis bringt. Denn er hat seine Mutter getötet - aus Liebe. Von Arno Luik
STERN.DE 04.06.15

Berührungen zwischen Leben und Tod
Gedenken mit Windrädern an totgeborene Kinder, eine Galerie der Einsamkeit und Blüten für ungeschmückte Gräber: In der Abenddämmerung inszeniert das Stuttgarter teatro piccolo auf dem Pragfriedhof eine Begegnung von Leben und Vergänglichkeit.
Deutscher Evangelischer Kirchentag 04.06.15

Hirntod-Diagnostik: Annäherungen an den Tod
Immer wieder äußern sich Vertreter der Ärzteschaftin einlullenden Worten zur Sicherheit der Hirntod-Diagnostik. Tatsächlich aber ist diese Diagnose viel schwieriger, als behauptet wird. Der sensible Bereich ist nicht einmal umfassend erforscht.
Ein Gastbeitrag von Claudia Wiesemann
SUEDDEUTSCHE.DE 04.06.15

Gröhe bezweifelt Beitragsanstieg bei den Kassen durch Reformen
AERZTEBLATT.DE 04.06.15

Montgomery fordert mehr Anstrengungen bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen
AERZTEBLATT.DE 04.06.15

Gewalt bleibt als Ursache für Erkrankungen oft unerkannt
AERZTEBLATT.DE 04.06.15

Wenn das Böse die Macht übernimmt: Zur Dominanz von Stammzellmutationen im Alter
Während des Alternsprozesses kommt es zu einer Reihe von Mutationen in Stamm- und Vorläuferzellen, die zu einer Verschlechterung der Geweberegeneration, Verringerung der Organfunktionalität oder der Entstehung von Krebs führen können. In einem gemeinsamen Diskussionspapier stellen Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, der University of Glasgow (UK) und dem Buck Institute for Research on Aging (USA) nun erstmals die vielfältigen intrazellulären Mechanismen dar, die bei der Teilung von Darm- und Blutzellen zu einer Dominanz von mutierten Stamm- und Vorläuferzellen führen.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) 04.06.15


03. Juni 2015

Ärzte fordern rasche Verbesserung der Versorgung von Flüchtlingen
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

„Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ mit neuen Motiven und Slogans
Berlin – Bis zum 11. Juni werden in mehr als 80 Städten 4.500 Großflächenplakate mit neuen Motiven der Kampagne „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ zu sehen sein.
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

Präventionsgesetz – Bundesregierung sieht keine Quersubventionierung der BZgA
Berlin – Die Bundesregierung sieht im Entwurf für das Präventionsgesetz keine Anzeichen für eine Quersubventionierung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

GKV-Spitzenverband erwartet einen Anstieg der Zusatzbeiträge
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

Kennzeichnung bezahlter Studien: Medizinjournal zweifelt am Nutzen der Transparenz
Von Nicola Kuhrt
Bremst Transparenz den medizinischen Fortschritt? Das behauptet jetzt eines der angesehensten Fachmagazine. Die Debatte um den richtigen Umgang mit Geld von Pharmakonzernen erschüttert die Branche.
SPIEGEL Online 03.06.15

Das Nocebo ist der bösartige Zwilling des Placebos
Der Placebo-Effekt dürfte vielen bekannt sein, der Nocebo-Effekt nicht: Er zeigt, dass der Glaube nicht nur heilen, sondern auch krank machen kann. Auslöser sind negative Erwartungen.
Von Sabine Meuter
WELT Online 03.06.15

Regierung: BZgA nicht quersubventioniert
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung kann im Entwurf für das Präventionsgesetz (18/4282) keine Quersubventionierung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erkennen. Eine Finanzierung der BZgA durch Mittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sei nicht vorgesehen.
HIB Heute im Bundestag 03.06.15

5,5 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im 1. Quartal 2015
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nahm im ersten Vierteljahr 2015 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,5 % ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden im ersten Quartal 2015 rund 26 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt (Destatis) 03.06.15

Sachsen: 'Schweigemarsch für das Leben' von Protesten begleitet
650 Christen demonstrierten in Annaberg-Buchholz – 150 Linke störten - UDATE: Grußwort der CDL-Vorsitzenden Mechthild Löhr
KATH.NET 03.06.15

Gesichtsausdruck des Ungeborenen im Ultraschall nicht überschätzen
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

Neue Hirnschrittmacher-Therapie verbessert Lebensqualität bei Parkinson
Köln – Ein neuer Hirnschrittmacher, der es ermöglicht, an acht verschiedenen Kontakt­stellen den Strom genau auf Wirkung und Nebenwirkung des Patienten anzupassen, verbessert die Lebensqualität von Patienten mit Morbus Parkinson erheblich.
AERZTEBLATT.DE 03.06.15

USA: Mehrheit ganz oder in den meisten Fällen gegen Abtreibung
Laut einer Umfrage des Gallup-Institutes sind 55 Prozent der Amerikaner grundsätzlich oder in den meisten Fällen gegen Abtreibung.
KATH.NET 03.06.15

Blaupause für die Stammzelldifferenzierung von Leberzellen
Die Forschung mit Stammzellen wird immer wichtiger, denn Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle verwandeln – und daher beispielweise der Therapie von Organschäden oder als Alternative zu Tierversuchen dienen. Eine wesentliche Forschungsfrage aktuell ist: Wie sehr gleichen die weiterentwickelten Stammzellen schon ihren echten Vorbildern, z. B. Leberzellen?
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund 03.06.15


02. Juni 2015

Therapie und Tod sind nie gleichwertige Alternativen
KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) unterstützt den Vorstoß einer Gruppe um den CDU-Bundestagsabgeordneten Prof. Patrick Sensburg, die Strafbarkeit der Teilnahme an der Selbsttötung sehr eng zu fassen.
KATH.NET 02.06.15

In der Pflege fehlen in den kommenden 15 Jahren 250.000 Vollzeitkräfte
Gelsenkirchen – Den Personalmangel in den verschiedenen Wohn- und Versorgungsformen für pflegebedürftige Menschen beziffert hat das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule).
AERZTEBLATT.DE 02.06.15

Kassen: Viele werden erstmals Anspruch auf Pflegeleistungen bekommen
Kremmen – Der GKV-Spitzenverband hat darauf hingewiesen, dass die Pflegebe­dürftigkeit vieler Menschen nach der anstehenden Einführung des neuen Pflege­bedürftigkeitsbegriffs anders bewertet werden wird als zuvor.
AERZTEBLATT.DE 02.06.15

Hausarztzentrierte Versorgung
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/PK) Mit der Entwicklung der sogenannten Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) befasst sich in einer Kleinen Anfrage (18/5021) die Fraktion Die Linke.
HIB Heute im Bundestag 02.06.15

126 Übereinkommen des Europarats ratifiziert
Auswärtiges/Unterrichtung
Berlin: (hib/AHE) Deutschland hat mit Stand Februar 2015 von 217 Übereinkommen des Europarats 126 ratifiziert, 45 unterzeichnet, 41 nicht unterzeichnet sowie fünf aufgekündigt.
HIB Heute im Bundestag 02.06.15
Anm.: In der Unterrichtung geht es auch um die Biomedizinkonvention des Europarates und deren Zusatzprotokolle. Die Bioethik-Konvention wurde nach wie vor nicht unterzeichnet wegen des Protests gegen fremdnützige Forschung an Nichteinwilligungsfähigen, folglich auch nicht die Zusatzprotokolle.

Studie zu Todesursachen: Resistente Keime bald gefährlicher als Krebs
Laut einer neuen Studie könnten bald mehr Menschen an multiresistenten Keimen sterben als an Krebs. Die wachsende Bedrohung beschäftigt auch den G7-Gipfel.
SPIEGEL Online 02.06.15

Heute bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz an über 500 Standorten in Deutschland und kostenlose Patienten-Hotline (0800-18 18 120)
Berlin – Schmerz-Präsident Prof. Dr. Michael Schäfer: „Das Gesundheitswesen muss für Schmerzpatienten da sein!“
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. 02.06.15

Zwei Ärzte, zehn Schwestern
Immenser Betreuungs-Aufwand für Vierlinge in der Charité-Klinik.
Von Verena Mayer, Berlin
SUEDDEUTSCHE.DE 02.06.15

Absatz der „Pille danach“ um ein Viertel gestiegen
AERZTEBLATT.DE 02.06.15

INSIGHT Health zum Markt der Notfallkontrazeptiva: Marktentwicklung der rezeptfreien Pille danach
Waldems-Esch – Nach der Entlassung der Pille danach aus der Rezeptpflicht am 14. März 2015 ist auf dem Markt der Notfallkontrazeptiva Bewegung zu beobachten.
PRESSEMITTEILUNG INSIGHT Health GmbH & Co. KG 02.06.15

Wer investiert in Versuche mit gentechnisch veränderten Schimpansen?
Bericht über die Verbindung zwischen Finanzinstituten und Pharmaindustrie
Testbiotech veröffentlicht heute einen Bericht über Firmen, die Patente auf gentechnisch veränderte Tiere anmelden, sowie über deren Investoren. Durch diese Patente werden Tiere zu einer Ware, die mit möglichst hohen Gewinnen vermarktet werden soll – genau wie viele andere patentierte Produkte.
PRESSEMITTEILUNG Testbiotech e.V. Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie 02.06.15

Stammzellenfund erklärt rätselhafte Hirnfunktion
Forscher lösen jahrelanges Mysterium um Neuronen im Hippocampus
PRESSETEXT.COM 02.06.15

Gen steuert Stammzellen während Muskelregeneration
Prmt5 Gen reguliert Aktivität und Funktion von Muskelstammzellen bei geschädigtem Skelettmuskel
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 02.06.15

Achromatopsie: Gendefekt führt zu Schwarz-Weiß-Sehen
Tübingen – Die Achromatopsie, die zu einem weitgehenden oder kompletten Verlust des Farbensehens führt, hat erbliche Ursachen. Fünf Gendefekte waren bereits bekannt.
AERZTEBLATT.DE 02.06.15


01. Juni 2015

Er spielt Reiseleiter für Dignitas
Umstrittener Psychiater schickt Briten zum Sterben in die Schweiz
BLICK.CH 01.06.15

„Den Weg des Patienten ein Stück weit mitzugehen“
Interview mit Prof. Dr. Maria Wasner
Seit 2008 hat sie die Professur für Soziale Arbeit in Palliative Care an der Katholischen Stiftungsfachhhochschule München inne. Ein Gespräch über (Um-)Wege, die richtigen Fragen und falschen Prioritäten.
Von Lukas Wilhelmi
PALLIATIVPORTAL Newsletter Nr. 11 | Juni 2015 (PDF-Format)

Todeswunsch ist zumeist ein Hilferuf
Vortragsabend des Katholikenrats informiert zu Palliativmedizin und Hospizwesen
Saarlouis – Sterbehilfe - dafür oder dagegen? Dass diese Frage kaum schnell zu beantworten ist und dass schon die zugespitzte Fragestellung dem Thema nicht gerecht wird, hat am 29. Mai ein Vortrags- und Gesprächsabend „Sterben in Würde“ in Saarlouis gezeigt.
Bistum Trier 01.06.15

Anwerbung von Pflegekräften im Ausland läuft nur schleppend
AERZTEBLATT.DE 01.06.15

Studie zu Fachkräftemangel in der Pflege: Pflegekräfte aus dem Ausland? - Fehlanzeige
Von Matthias Schlegel
Qualifizierte Pflegekräfte fehlen in Deutschland nahezu überall. Doch mit der Anwerbung von Fachkräften im Ausland tun sich die Unternehmen der Branche schwer. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung.
TAGESSPIEGEL 01.06.15

Debatte zur Krankenhausreform: Ohne Pflegepersonal keine Krankenhausversorgung
Von Andreas Westerfellhaus
Der aus dem Personalmangel resultierende Anstieg der ohnehin schon hohen Arbeitsbelastung für die Pflegekräfte in den Kliniken stellt eine Gefahr für die Sicherheit der Patienten dar, mahnt der Deutsche Pflegerat und fordert u.a. zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 Milliarden Euro jährlich. Ein Debattenbeitrag
TAGESSPIEGEL 01.06.15

Alterndes Polen: Sinnbild der Herausforderungen für das europäische Gesundheitswesen
Polen ist ein typisches Beispiel für die alternde Bevölkerung in Europa: 2050 werden 33 Prozent der polnischen Bevölkerung über 65 Jahre alt sein, zehn Prozent über 80. EurActiv Polen berichtet.
EURACTIV.DE 01.06.15

Bereitschaft zur Organspende steigt
AERZTEBLATT.DE 01.06.15

Einstellung zur Organ- und Gewebespende - Erste Ergebnisse der aktuellen BZgA-Repräsentativbefragung
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute ihre aktuelle Umfrage "Einstellung, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in Deutschland" veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) 01.06.15

Leberleiden oft unbemerkt: Eine kranke Leber schmerzt nicht – Früherkennung kann Transplantation vermeiden
Presseinformation zum Tag der Organspende
Hannover – Tausende Menschen warten in Deutschland jedes Jahr darauf, durch eine Organspende ein neues Leben geschenkt zu bekommen. 2014 hofften rund 1.300 Menschen in Deutschland auf eine neue Leber. Die Deutsche Leberstiftung empfiehlt, die Gesundheit des Organs kontrollieren zu lassen, um Erkrankungen frühzeitig erkennen und irreparable Schäden vermeiden zu können.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Leberstiftung 01.06.15

TV-Doku über Gesichtstransplantation: Man lebt nur zweimal
Von Christoph Sydow
Richard Norris trägt das Gesicht eines Toten. Für eine australische Dokumentation hat er nun die Schwester des Spenders getroffen, dem er sein neues Leben verdankt. Ein TV-Rührstück, das aber manche Frage offen lässt.
SPIEGEL Online 01.06.15

Im Raster der Zweigeschlechtlichkeit
Die gefährlichen Intersex-Gentests
Von Monika Feuerlein
Fast alle Variationen der Intersexualität können inzwischen per Gentests erkannt werden. Dagegen gibt es Proteste: Diese Gentests würden Menschen entwerten - und können zur Abtreibung "uneindeutiger" Embryos führen.
TAGESSPIEGEL 01.06.15

Die Aufholjagd
Um seinen kranken Sohn zu retten, nimmt ein Vater die medizinische Forschung selbst in die Hand. Was kann ein Einzelner in der Wissenschaft bewegen? von Christian Heinrich
DIE ZEIT Nr. 20/2015 01.06.15

Therapeutisches Potenzial psychedelischer Substanzen bleibt ungenutzt
London – Das therapeutische Potenzial vieler psychedelischer Drogen bleibt in der Medizin ungenutzt, da Substanzen wie Psilocybin oder LSD als sehr gefährliche Substanzen gelten.
AERZTEBLATT.DE 01.06.15

Aktuell publiziert in Nature Genetics: Überraschende Ursache von erblicher Farbenblindheit entdeckt
Genetiker am Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen haben ein neues Gen als Ursache einer vererbten Form von kompletter Farbenblindheit entdeckt.
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Universitätsklinikum Tübingen 01.06.15

Anbauverbot von Genpflanzen
Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Fachgespräch - 01.06.2015
Berlin: (hib/JOH) Der Opt-out-Mechanismus, der den Mitgliedstaaten der Europäischen Union unter bestimmten Voraussetzungen den Erlass nationaler Anbauverbote für Gentechnik-Pflanzen ermöglicht, ist am Mittwoch, dem 17. Juni 2015, ab 11 Uhr Thema eines öffentlichen Fachgespräches im Umweltausschuss.
HIB Heute im Bundestag 01.06.15


Statt „Sterbehilfe“ – Palliativversorgung ist gelebte Suizidprävention
FULDA. Zwei deutschlandweite Umfragen unter Experten der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung der Deutschen PalliativStiftung mit der Universität Homburg/ Saar brachten ein überraschendes Ergebnis. Bei über 19.000 verstorbenen Palliativpatienten im letzten Jahr gab es keinen Einzigen, der sich wegen unbehandelbaren Leidens das Leben nahm.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche PalliativStiftung 29.05.15

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